Mittwoch, 21. November 2012

Ein Hoch auf die deutschen Gesetze!

Heute war wieder einer dieser harten anstrengenden Tage.
Der Mitbewohner meiner Freundin ist wieder total ausgerastet. Wenn ich objektiv betrachte dann sogar total grundlos. Er hat sich tierisch darüber aufgeregt, dass wir bei ihm an die Zimmertür klopfen, wenn die KriPo, jemand von der Stadt wegen Schulden da ist, der Vermieter anruft weil die Miete fehlt oder der Vermieter da ist um ihn wegen fehlender Miete die Kündigung zu überreichen. Außerdem sei es von uns total dreist ihm die Post an die Tür zu bringen und damit nicht die Wohnung zu müllen, weil er die Post erst garnicht öffnen will. (Originalaussagen)
Er hat rumgeschrien, gegen die Tür geschlagen und uns allen Schläge angedroht. Da ich mir sowas nicht von einem vercrackten Junky nicht bieten lasse, habe ich die Polizei gerufen. Den Cops reicht es aber nicht, dass er auf Drogen ist, Drogen in seinem Zimmer bunkert, er vor 4 Tagen frühzeitig aus dem Zwangsentzug entlassen wurde, weil die Klinik ihn nicht länger haben wollte und er auf Bewährung ist. Er kam mit einer Verwarnung davon, weil wir ja immerhin schon erwachsen seien und es normal klären können. Also lebt meine Freundin nun tagtäglich mit der Angst, dass er wieder ausrastet und ihr eine scheppert und dann dürfen wir uns nicht mal wehren, weil die Polizei ja dafür zuständig ist...
Warum muss immer erst etwas passieren, damit die exekutive handelt? Sollte noch eine Warnung aus seinem nach Pot stinkenden Maul strömen, kassiert der ne Schelle, wie ich sie schon lange nicht mehr verteilt habe!

Samstag, 17. November 2012

Angst Tagebuch #027

Gestern Abend/Nacht durfte ich wieder mal einen der Höhepunkte der Angst/Panik "genießen".
Es fing alles ganz harmlos an. Wie jeden Freitag begab ich mich mit meiner Freundin zum sogenannten "Stammtisch" mit alten Freunden.
Wir hatten Spaß, haben Unfug gequatscht und hatten einfach einen schönen Abend. Doch dann merkte ich, wie mein Magen auf einmal sehr angespannt war. Wie es dann halt immer so ist, fokussierte ich mich gedanklich auf das Symptom und malte mir diverse Szenarien aus, wie die Bauchschmerzen zur Übelkeit werden bis ich mich übergeben muss.
Somit stand für mich also schon fest, dass dieser Abend kein gutes Ende nehmen wird.
Ich steigerte mich immer weiter in den Gedanken rein, bis es zu Panik wurde und ich nicht mehr Herr meiner Sinne war.
Der Mund war trocken, der Hals war kratzig, der Magen schmerzte, jeder Geruch war nur eine Qual für mich, weil es alles stank. Selbst der schönste Geruch, den man in dem Moment finden könnte, wäre für mich der widerwärtigste Gestank, welcher dazu führt, dass mir Übel wird.
Der Fluchtinstinkt in mir, zwang mich dazu, mich zu bewegen aber ich wusste nicht wohin. Ich lief orientierungslos von einer Ecke in die Andere.
Wohin kann man Flüchten wenn man selbst die Bedrohung in sich hat?
Diese Frage stellte ich mir heute. Bis jetzt kam ich noch auf keine Antwort, die ich für richtig halte.
Und um mich dem zu stellen bin ich einfach nicht bereit. Übelkeit und Erbrechen sind die schlimmsten Symptome, die zur Panik führen. Oder andersrum.
Ich mache zur Zeit auch einige Fehler dabei. Ich versuche mich durch Schmerzreiz in die Realität zu holen, damit ich nicht weiter gedanklich abdrifte. Es ist eine Lösung, die nicht gerade sehr gerne gesehen ist aber sie hilft mir ab und an.

Vorab: Ich ritze nicht oder anderen "gefährlichen" Kram. Bei mir ist es nur, dass ich mich mit der Hundebürste oberflächlich kratze um den Arm zu spüren und nicht die Übelkeit oder die Gedanken bewusst wahrnehme.

Ich lief also von Ecke zu Ecke, meine Beine zitterten wie Espenlaub und ich war unruhig, apathisch und Verzweifelt, da mir bewusst wurde, dass nur ich selbst diese Problematik lösen konnte, indem ich versuche mich zu beruhigen.
Leichter gesagt als getan... Als ich es gerade geschafft hatte kurz ruhig zu sein und mich hinzusetzen, meinte mein Hals Schluckhemmungen auszulösen und ich geriet von jetzt auf gleich wieder in Panik. Aber das konnte ich dann durch ein Telefonat mit meiner Mutter einigermaßen in den Griff kriegen.
Als es mir etwas besser ging haben wir uns entschlossen zurück nach Paderborn zu fahren um so schnell wie möglich zuhause zu sein.
Kaum saß ich im Auto fing ich wieder an zu zittern und nahm meine Umwelt anders wahr. Der Lüfter schrie mich an, der Aschenbecher des Autos schien nur in meine Richtung zu stinken aber dafür mit dreifacher Stärke. Wir fuhren dennoch los und waren gerade 5 Minuten unterwegs, dann ging es wieder richtig los.
Muskelspasmen, Brechreizgefühle,und alle anderen Freunde der Angst wie Desorientierung, Schwindel und Druck auf der Brust/Kurzatmigkeit.
Wir mussten die Autofahrt abbrechen, weil ich sonst aus dem fahrenden Auto gesprungen wäre...
Ich fühlte mich absolut nicht sicher an dem Ort (Feldweg). Ich bin zwischen Dreck, Gras, Wegen und Ungeziefer. Keine feste Adresse zu der man Hilfe beordern kann, wenn welche von Nöten sein wird.
Ich kann mich nicht beschreiben und obwohl Arthur Sanitäter ist, war er in dem Moment nicht sehr hilfreich, da er ziemlich betrunken war und kaum wusste, was er dachte. Aber er hat versucht mich zu beruhigen und mich abzulenken und dafür bin ich alleine schon dankbar.
Meine Freundin drehte um und wir sind wieder schnell zu Philipp (Host des Stammtisches).
Dort verbrachten wir dann weitere 1/2 Stunden mit Höhen und Tiefen der Angst und Panik.
Wenn es nach mir ginge hätte ich da auch noch geschlafen aber wir mussten noch Arthur, Lara und Jacky nach Hause bringen. Also ließ ich mich dazu "überreden", dass ich mich versuche zusammenzureißen und wir schnell den Weg bis nach Paderborn hinter uns bringen. Mittlerweile war es halb 4 und ich war so müde, dass ich im Stehen hätte einschlafen können, wenn mein Körper mich gelassen hätte.
Wir brachten also die anderen nach Hause und kamen dann auch bei uns an.
Sämtliche Unterdrückung der Angst löste sich, sobald wir im Schlafzimmer waren. Ich nahm präventiv eine Tavor um überhaupt schlafen zu können. Doch sobald die Tablette aufgelöst war, kam die unterdrückte Angst mit all seiner Kraft wieder und haute mir mit der Schaufel direkt in's Gesicht und verpasste mir die volle Palette an Symptomen.
Ich war so verzweifelt dass ich im Zimmer hin und her rannte. Ich hatte mich einfach nicht unter Kontrolle...
Ich war so geistesabwesend, dass ich die Hundebürste nahm und so fest wie ich konnte den Kopf kratzte, als das nicht ausreichte, war ich so panisch, dass das Gesicht dran glauben musste. Es ist nicht richtig aber ich habe in dem Moment auch nicht nachgedacht und einfach gehandelt.
Ich konnte mich nicht auf den Beinen halten und stützte mich gegen die Wand. Doch die Panik ließ nicht locker und verpasste mir immer weitere Seitenhiebe. Immer wieder simulierte mein Körper mir, dass ich mich übergeben muss.
Gott sei dank hatte ich die Tavor vorher genommen und da die Panik so stark war, war mein Körper auch einfach zu erschöpft um diese Anstrengung aufrecht zu halten.
Ich legte mich dann um circa halb 5 dann endlich in's Bett und versuchte zu schlafen.
Leider war die Nacht um 10 dann schon vorbei und ich bis jetzt noch sehr gerädert und müde. Einfach vorbelastet.. Ich hoffe, dass ich das nicht so bald wieder durch machen muss...

Montag, 12. November 2012

(\/)(;,,,;)(\/) woop woop woop

Nach der anstrengenden kurzen schwierigen Episode geht es mir jetzt wieder richtig gut. Die Medikamente werden wieder regelmäßig genommen und ich esse regelmäßiger und ausgewogener. Die Magenprobleme sind weniger geworden und folglich auch die Paniken.
Jedoch bedeutet das nicht, dass es nicht mehr vorkommt. Es ist einfach so, dass ich die Ängste und Paniken besser aushalten und kontrollieren kann.
Es kommt zwar zwischendurch noch vor, dass ich es nicht in der Hand habe aber es ist schon wesentlich besser geworden. Ich scheine mich, was das angeht, im Kreis zu drehen.
Es ist immer wieder das gleiche Muster...
Es geht mir eine Zeit lang sehr gut und dann vergesse ich einfach die Medis zu nehmen und nach ner Woche denke ich mir "Jetzt brauchst du auch nicht mehr..."
Nach 3 Wochen merke ich dann, dass es mir schlechter geht und will mir nicht eingestehen, dass es an den Medikamenten liegt...
Deswegen habe ich auch das Gefühl, dass es mir gerade sehr sehr gut geht aber ich habe nicht das Gefühl, dass es noch besser werden kann oder ich mich steigern kann. Ich denke, dass mein "Genesungsprozess" auf diesem Standpunkt stagniert.
Ich hoffe, dass ich auch in den nächsten Tagen wieder mehr Stoff zum Schreiben und ihr mehr zu lesen bekommt ;)

Samstag, 27. Oktober 2012

Aaaaand it's gone

So gut und lange meine gute Phase auch lief und ich Glück hatte so ist sie dennoch jetzt vorbei.
Mir gehts zwar nicht elend aber auch nicht gut. Die paniken werden wieder stärker und öfter. Aber nachdem sie auch Ca fast 2 Wochen nicht da waren war es ja auch nur eine Frage der Zeit.
Aber ich bin auch selber schuld. Ich habe nun eine lange Zeit lang die Medikamente nicht genommen weil ich dachte ich bräuchte sie nicht... Ich war einfach zu übermütig. Und das soll meine Lektion sein. Zurecht. Denn nur so lerne ich auch daraus.
Nach ein paar doofen Sätzen von bestimmten Seiten (Gruß an meine Freundin und an meine Mutter) muss ich ab sofort wieder täglich die leckeren serotonin-bonbons schlucken um den Spiegel wieder aufzubauen und aufrecht zu erhalten...
Auf einer Seite eines Psychiaters steht folgendes zu dem Zusammenhang von Angststörungen und Psychopharmaka/Anti-depressiva:
"Angstpatienten mit intensiver Panikneigung bzw. mit schwer depressiver Verstimmung als Folge der Angststörung werden durch eine längerzeitige (mehrmonatige) Einnahme von Antidepressiva handlungsfähiger. Antidepressiva sind bei der Behandlung von Angststörungen überhaupt die bedeutsamste medikamentöse Alternative zu Benzodiazepinen. Sie haben einen angst- und spannungslösenden Effekt und machen nicht abhängig. Sie können in geringeren oder höheren Dosen einige Monate lang als Dauermedikation verwendet werden. Sie sind nicht sporadisch oder punktuell, sondern kontinuierlich einzunehmen. Antidepressiva wirken erst nach 1-2, manchmal sogar 3 Wochen regelmäßiger Einnahme stimmungsaufhellend bzw. richtig dämpfend. Im stationären Bereich können Infusionen den Wirkungseintritt mitunter beschleunigen.
...
Das spätere Absetzen der Antidepressiva muss langsam-stufenweise erfolgen („ausschleichend“ über mehrere Wochen), um panikähnliche Nebenwirkungen zu vermeiden. Antidepressiva machen nicht abhängig, daher treten auch keine Entzugserscheinungen auf, bei plötzlichem Absetzen (z.B. wegen vermeintlicher Unwirksamkeit oder wegen des Beginns einer Psychotherapie) ist jedoch mit folgenden Absetzerscheinungen zu rechnen: innere Unruhe und Anspannung, Reizbarkeit, Missgestimmtheit, Angstzustände, vegetative Symptome (z.B. Übelkeit, Magen-Darm-Störungen, Schwindel, Bewegungsstörungen, Schlafstörung)."
Könnte das meine Magenprobleme in den letzten Tagen erklären? Ich weiß es nicht.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Stress und Verantwortung wo man nur hinsieht

Ich komme derzeit echt nicht viel zum schreiben oder zu irgendwelchen bewussten Angstübungen.
Da ich nun schon fast 3 Wochen bei meiner Freundin "wohne" und ich im Prinzip in's kalte Wasser geschubst wurde habe ich kaum Zeit um irgendwas zu tun. Natürlich habe ich nach wie vor Freizeit ohne Ende aber die wird mit wichtigen Dingen gefüllt wie:
- Spaziergang mit Janka
- Einkaufen
- Blut(plasma) spenden
- Mit Ämtern telefonieren wegen Geldern
- Wohnungssuche und Besichtigungen
- Besuchen meiner Schwägerin & Neffen
Etc...^^
Es ist schön, dass endlich ein wenig Alltag aus dem normalen Leben einkehrt aber es ist auch echt anstrengend und auslaugend.
Und ich merke, dass je mehr ich unterwegs bin und mit anderen in Kontakt trete auch mein Bedürfnis steigt wieder alleine zu sein. Es ist zwischendurch sehr schön auch einfach mal 2-3 Stunden vorm Pc zu sitzen, etwas zu spielen und einfach die Ruhe und Einsamkeit zu genießen. Ich glaube ich bin sozial inkompatibler als ich dachte. Oder ich habe einfach ein ausgeprägtes Ruhebedürfnis. Wie man es auch immer nennen will...
Der Schritt aus dem Elternhaus war scheinbar ein wichtiger und notwendiger Schritt. Ich habe zwar zwischendurch noch Paniken und sie sind nicht leicht. Dafür sinkt aber die allgemeine Angst. Zum Beispiel kann ich in der Wohnung meiner Freundin für 2-3 Stunden alleine sein und zwischendurch bei großem Hunger sogar Essen! Ein erwähnenswerter Pluspunkt ist außerdem, dass der Netto auf der anderen Straßenseite steht und ich dadurch mal eben runter zum einkaufen kann. Das erleichtert das ganze sehr.
Und mit der Euphorie steigt aber auch die Angst in einer neuen Wohnung bei Null anzufangen. Weil ich mir da das ganze Territorium für mich erobern muss und ich nicht weiß, wo die Läden etc sind... Ich bin gespannt wie die nächsten Tage aussehen werden...

Montag, 8. Oktober 2012

Von 0 auf 100

Wie bereits erwähnt bin ich momentan echt viel unterwegs und habe beinahe einen echt netten Alltag. Die Tage an denen nichts geplant ist und ich gemütlich vorm PC oder vor der Playstation sitze sind beinahe nicht vorhanden. Und wenn ich dann mal zocken kann, genieße ich jeden einzelnen Pixel ;).
Aber nun zum wesentlichen. Aus einer kleinen Kurzschlussreaktion (kleine Unstimmigkeit mit meinem Vater) haben meine Freundin und ich uns unterhalten und haben ausgemacht, dass ich die nächste Zeit bei ihr "wohnen" darf.
Jedoch wollen wir es langsam angehen, damit niemand auf die Schnauze fällt. Ich darf die nächsten 3Monate hier bleiben und wir nennen das ganze dann "Probewohnen". Wenn das einwandfrei klappt und niemand sich eingeengt fühlt, ziehen wir sogar zusammen. Grobe Pläne und Ideen gibt es schon und ich bin total euphorisch.
Aber erstmal zu den letzten 2 Wochen:
Dadurch, dass es diesen Monat finanziell etwas enger aussieht, konnten wir leider die Zugfahrten nicht bezahlen und mussten uns eine Zwischenlösung einfallen lassen. Also habe ich die Arschbacken zusammen gekniffen und bin über's Wochenende zu ihr nach Paderborn gefahren. Den Freitagabend haben wir recht entspannt vor dem Fernseher verbracht und kräfte gesammelt denn am Samstag wollten wir zu meinem Bruder zum pokern. Leider wollten wir früher hin als er Zeit hatte und wir mussten uns den Tag vetreiben. Also sind wir spontan durch Paderborn gefahren und haben uns Möbelhäuser angeschaut und haben eine imaginäre Wohnung eingerichtet. Erstaunlicherweise haben wir sogar einen recht gleichen Geschmack. Später sind Sora und Brecht noch spontan vorbei gekommen und wir haben uns im Südring die Zeit vertrieben bis wir dann abends zu meinem Bruder konnten.
Es war ein sehr lustiger Abend und ich fühlte mich sehr wohl. Am Sonntag sind wir dann mit meinen Neffen und den Geschwistern meiner Schwägerin in den Tierpark bei Bielefeld gefahren und sind da den ganzen Tag auf und abgelatscht und sind zum Tagesabschluss noch nach McDonald's gefahren. Es war ein richtig schönes Wochenende. Ich habe mich einfach wieder normal, willkommen und einfach auch zufrieden gefühlt. Gefühle die mir lange nicht mehr so intensiv entgegen kamen.
Da die Zeit so schön war, durfte ich noch die weiteren Tage bleiben und wir waren auch da wieder sehr viel unterwegs. Am Montag direkt sind wir in das Blutspendezentrum und haben mich registrieren lassen und Tiffy war sogar schon Spenden. Anschließend sind wir mit dem Bus (20 Minuten fahrt) wieder zu meiner Schwägerin gefahren und haben da den Tag mit ihr und den Kindern verbracht.
Leider fühlte sich meine Freundin am Tag danach sehr krank und bevor es dann auf mich weiter springt oder es mir dann panisch geht, habe ich mich nach Rücksprache am Nachittag abholen lassen. 2 Tage vergingen und ich habe mich wegen einer Kleinigkeit sehr mit meinem Vater gestritten und es sind Worte gefallen, die nicht fallen dürften. Daraufhin hat mir Tiffy angeboten mich für eine kurze Zeit bei ihr einzunisten und hat mich direkt am Morgen danach abgeholt...

Montag, 24. September 2012

Beobachte und Analysiere

In den letzten paar Wochen habe ich mich mal selbst unter die Lupe genommen und mich gefragt:
Was löst zur Zeit bei dir die ganzen Ängste/Paniken aus?
Und mir ist aufgefallen, dass momentan 80% meiner Paniken durch Gier/Völlerei ausgelöst werden.
Ganz besonders ist mir das aufgefallen als ich für ca eine Woche bei meiner Freundin in Paderborn war. Ich habe nicht wegen dem Geschmack oder aus langeweile genascht, sondern nur wenn ich Hunger hatte. Und dann auch nicht so lange bis mir übel wurde oder ich Bauchschmerzen hatte, so wie ich es hier bei meinen Eltern tue. Ich habe dann erstmal ne Kleinigkeit gegessen und dann kurz gewartet. Wenn ich dann noch ein Hungergefühl hatte, gab's noch ne Kleinigkeit etc.
Doch zu Hause kann ich diesen Essensimpuls nicht steuern. Es ist ein Automatismus.
Es hat sich im Laufe der Jahre einfach so eingeprägt. Ich esse was süßes, wenn mir langweilig ist, ich mache mir n Brot, wenn ich weiß, dass der Geschmack gerade einfach toll wäre und trinke viel, wenn es nen besonderen Geschmack hat.
Beste Beispiele dafür:
Wassereis, Cookies und Sprite .____.'
Wenn ich einmal diese schlechte Angewohnheit überwunden habe, denke ich, dass ich auch mit dem allgemeinen Essen weniger Probleme haben könnte. Denn dann verbinde ich Essen nicht direkt mit vollem Magen und Übelkeit.
Ich hoffe, dass ich das schnell auf die Kette kriege, denn dann kommt der Traum von der eigenen Wohnung sehr schnell näher.