Sonntag, 14. Juli 2013

Trying not to be worthless

Ich versuche trotz meiner Krankheit und meinen Einschränkungen ein nicht ganz so verbittertes Leben zu führen.
Viele fragen sich oder andere nach dem Sinn des Lebens. Ich denke diesen Sinn bestimmt man sich selbst.
Ich möchte meinem Leben dem Sinn verleihen, anderen zu helfen, zur Seite zu stehen und nicht vergessen zu werden.
Das ist mein Lebensweg.
Schließlich steckt in mir trotz aller Probleme einiges an Potential, was sonst nur vergeudetes Talent wäre.
Ich möchte viel weitergeben können. Zumindest das, wozu ich fähig bin es weiter zu geben.

Montag, 8. Juli 2013

Ruhig Blut

Jeder kennt den Satz "Der ist kein guter Umgang für dich!" oder "Der hat einen schlechten Einfluss auf dich!"
Doch was genau ist ein schlechter Umgang oder wie sehr beeinflussen uns die Menschen, mit denen wir zu tun haben?
Am stärksten ist meiner Meinung nach der Einfluss von Frauen auf Männer. Besonders, wenn diese sich in einer Beziehung befinden.
Nehmen wir zum Beispiel einen Freund von mir.
Solange er Single ist, kann man oft und viel mit ihm unternehmen und Spaß haben. Doch sobald er eine Freundin hat, wirkt er wie ausgewechselt und macht sich mehr als rar.
Doch ist es ein schlechter Einfluss? Ich bin mir nicht sicher.
Wenn ich es mir so richtig überlege nicht.
Wer würde nicht viel mit seiner Freundin unternehmen und dabei noch ein gutes Paar abgeben wollen?
Doch es gibt auch noch eine sehr schlimmere Version dieses "Beziehungsphänomens"...
Zum Beispiel, wenn einem der Partner verbietet gewisse Personen zu treffen oder diese schlecht redet obwohl man sich eigentlich gut versteht.
Am schlimmsten ist es jedoch es von außen betrachten zu müssen und nichts dagegen tun zu können...
Man gewöhnt sich daran als Arsch oder Idiot dargestellt zu werden und schweigt um andere nicht in Probleme zu verwickeln.
In letzter Zeit kommt sehr viel zusammen und ich schlucke das, was ich eigentlich raus schreien möchte aber für das Wohl der Allgemeinheit bin ich ruhig und fresse alles in mich hinein.
Ich bin gespannt was mich die kommende Woche erwartet.
Ich hoffe ich kann ein paar Probleme lösen oder mich damit abfinden, dass ich bei dem ein oder anderen nicht mehr erwünscht bin.
Es belastet mich sehr, dass man mir gerade so viel nachredet oder so tut als wäre ich ein Parasit der Gesellschaft.
Das Fass steht einfach kurz davor über zu laufen und ich weiß nicht ob ich in der Lage bin, diesen Gefühlsstand weiterhin zu kontrollieren.
Selbstkontrolle ist alles was mich gerade über Wasser hält und vor allem ruhig stellt.
Es fühlt sich so an als ob ich mich selbst in einen Käfig sperre um keinen Schaden anrichten zu können.
Das Käfigschloss scheint aber nicht ganz fest verschlossen zu sein...

Dienstag, 25. Juni 2013

Probleme über Probleme

Die meisten "sozialen" Probleme treten meist dann auf, wenn sich irgendwer nicht traut die eigene Meinung zu äußern und sich dann dieses Unwohlsein(?) über Tage oder sogar Wochen aufstaut und sich immer und immer mehr ansammelt, bis eine Kleinigkeit dieses Fass zum Überlaufen bringt.
Doch was bringt unsere Gesellschaft dazu, sich nicht zu trauen die eigene Meinung zu äußern?
Ich denke, dass es dadurch kommt, dass viele "Freunde" wegen Kleinkram dann so eingeschnappt sind und sich dann so verhalten als hätte man deren ganzen Familienbaum ausgelöscht.
In den letzten 2 Wochen scheint es ein vermehrtes Phänomen zu sein, dass mein Umfeld wegen Bullshit vollkommen ausrastet und nicht die nötigen Eier hat einfach mal von vornherein die eigene Meinung zu vertreten.
Der Leidtragende bin demnach zur Zeit ich.
Probleme in der Familie und Probleme mit Freunden führen zu chronischer mieser Laune und dies führt zu unnötigen Diskussionen und kleinen Streitereien mit meiner Freundin.
Während ich versuche eine Lösung für die scheiß Situation zu finden, wächst das Bedürfnis nach Isolation.
Morgens aufstehen, Musik auf die Ohren und die Welt um mich herum untergehen lassen wäre gerade mehr als nur ein Wunsch...
Vielleicht muss ich einfach einiges hinter mir lassen um diese Störfaktoren komplett zu verhindern.
Ich fange an zu zweifeln ob mein Umfeld überhaupt irgendwann ehrlich zu mir ist, wenn man mir ständig in's Gesicht sagt, dass alles ok ist und sobald ich mich umdrehe wird das Gegenteil behauptet. Es beschäftigt mich gerade sehr und lässt mich unruhig schlafen.
Doch wenn man es klären will, wird einem das Gefühl vermittelt, dass die andere Partei scheinbar kein Interesse daran hat...
Mal schauen was die nächsten Tage so ergeben.

Montag, 3. Juni 2013

Angst Tagebuch#030

Es war die schlimmste Woche bisher.
Meine Eltern sind letzten Montag nach Holland gefahren und machten dort Urlaub bis Freitag.
Somit fiel mein sicherstes Fangnetz für mich aus. Aber Gott sei Dank, dass meine Freundin viel Zeit für mich hat und sich um mich kümmern konnte.
Dachte ich zumindest...
Am Dienstag änderte sich aber plötzlich ALLES. Meine Freundin wurde von der Arbeit nach Hause geschickt und ich wurde damit beauftragt sie in's Krankenhaus zu fahren wegen Herzstichen und Kurzatmigkeit.
Obwohl ich keinen Führerschein hatte, habe ich sie auf den Roller gesetzt und sie dann zur Notfallambulanz gebracht.
Wir wurden nach einem kurzen EKG erstmal wieder nach Hause geschickt mit den Worten: "Ist schon nichts schlimmes."
Die Nacht darauf wurde es immer und immer schlimmer bei ihr und wir sind dann den Mittwochabend wieder in's Krankenhaus. Dieses mal wurden wir von Arthur (Mitbewohner) hingefahren.
Ein paar EKG Streifen, Blutentnahmen und langweiligen Wortwitzen stand dann fest, dass sie über Nacht bleiben sollte.
Ich wurde sehr stark nervös, da ich somit so gut wie alleine zuhause bin und meine festen Bezugspersonen ALLE nicht erreichbar waren.
Ich musste mir jede kleine Option frei halten, die mir minimale Sicherheit gewährleisten könnte.
Meine Tante wurde gefragt, ob sie für telefonische Notfälle erreichbar wäre, Markus konnte mich am Donnerstag abholen, sodass ich nicht all zu alleine bin und ich dann weniger Stress habe. Es war nämlich eigentlich ein Gamerwochenende mit den Gildenleuten geplant und er hat mich dann schon mal einen Tag vorher zu sich geholt um mich abzulenken.
Hat mir richtig den Arsch gerettet!
Ich habe in der gesamten Zeit meine Bedürfnisse auf ein Minimum beschränkt. So gut wie nichts essen, wenig trinken und möglichst unangenehme Gerüche vermeiden. 
Wenn ich meinen Körperbefinden nicht verändere, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Panikattacke eintrifft.
Am Samstag wurde meine Freundin dann doch aus dem mehr oder weniger kompetenten Krankenhaus entlassen und ich war etwas erleichtert, da sie zu Markus nachkommen wollte und mich dann am Sonntag wieder mit nach Hause nehmen wollte.
Doch so leicht war der Samstag dann auch wieder nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Sie kam erst im späten Nachmittagsbereich und der Schleim in meinem Hals machte mir den ganzen Tag zu schaffen.
Um den Hals nicht noch weiter zu belasten habe ich nicht gefrühstückt und auch nur Wasser in kleinen Mengen getrunken. Ich stellte mich unter die Dusche und habe mich vorerst mit eiskaltem Wasser abgeduscht um mich nicht gedanklich auf den Super GAU vorzubereiten. Dann das Wasser Stück für Stück wärmer gemacht um den Temperaturwechsel zu spüren. 
Das schöne an der warmen/heißen Dusche ist, dass der Schleim sich im Hals löst und ich ihn dann ausspucken kann, da mein ganzer Mund- und Halsraum komplett "feucht" *hihi* ist.
Am Abend haben wir uns mehr oder weniger dafür entschieden in's Kino zu gehen. Es war eher ein Vorschlagen von jemanden und jemand anders hat zugestimmt. Also haben diese 2 begeistert die Aktivität der 7 köpfigen Gruppe bestimmt :D.
An sich ja völlig ok, dass wir dann auch rausgehen und was machen. Nur für mich war es dann wieder ein Beklemmungsgefühl im Kino. 1 1/2 h dazu verpflichtet einen Film zu sehen. Ich kann nicht einfach raus, das Fenster aufmachen oder sonst wie reagieren, sollte Panik ausbrechen.
Die einzige Möglichkeit, die mir blieb, war pures unterdrücken. Jegliches Gefühl von Unsicherheit und Angst wurde direkt mit Wut und Zorn unterdrückt.
Eine sehr effektive Methode. Auch bekannt als Zweischneidiges Schwert. Es funktioniert zwar gut die Angst zu unterdrücken und sich auf ein anderes Gefühl zu konzentrieren, aber dieses Gefühl nährt sich von Wut, Zorn und Hass und wird größer. Von Sekunde zu Sekunde spüre ich Mr Hyde wachsen und ich fühle mich anders als sonst.
Das Gefühl ist selbst jetzt noch da und ich weiß nicht wie ich es wieder so schnell los werde, da gute Grundnahrung bereits in den Wochen davor gesammelt wurde.
Es fing damit an, dass ich wieder weniger mit anderen Menschen in einem Raum sein konnte und dass Unterhaltungen von Gesicht zu Gesicht unangenehm und anstrengend wurden.
Noch viel unangenehmer wurde es, wenn man mich darauf auch noch in dieser Situation angesprochen hat und versuchte es zu verstehen.
Dabei gibt es eine einfache Erklärung:
Menschen sind scheiße und man darf ihnen nicht trauen, wenn sie dir nicht direkt sagen, was sie an dir scheiße finden.
Die einzigen Personen die ich akzeptieren kann und wo ich nichts schlechtes dran finde, sind die, die nichts von mir haben können und mich dennoch kritisieren und danach normal mit mir umgehen können.
Seit ich Sonntag mittag wieder mit meiner Freundin zuhause bin stürzt die ganze Belastung der letzten Woche auf einmal auf mich ein und ich fühle mich dreckig. Nicht so dreckig, wenn man nen Schnupfen hat, sondern RICHTIG DRECKIG.
Ich bin nicht in der Lage so schnell zu denken und zu agieren, wie ich es von mir gewohnt bin, ich bin durchgehend müde, ich kann kaum reden, Paniken kamen heute mehrfach im 10Minuten takt erneut hoch, sitze apathisch in der Ecke und nehme nichts um mich herum wahr.
Ich bin einfach im Arsch und ich hoffe, dass es sich durch ein paar Tage Ruhe und soziale Isolation wieder richtet.
Auch wenn das Wochenende so anstrengend und schwer war, war es dennoch schön die Gesichter nochmal sehen zu können.
Bis zum nächsten mal...


(Grün geschriebenes beschreibt an dieser Stelle das typische Sicherheitsverhalten einer Angstneurose. Möglichst gute Vorbereitung zur Verhinderung/Verringerung des Worst Case)

Freitag, 17. Mai 2013

Angst Tagebuch#029

Gestern "durfte" ich in's Mongolische Restaurant.
Ich glaube ich muss nicht erwähnen,  dass ich mehr als nervös war.
Ursprünglich war geplant, dass 2 von uns 4 da essen und wir anschließend in's Kino gehen. Wir konnten vom Restaurant auf die Kasse des Kinos schauen und konnten zusehen wie die Schlange immer und immer länger wurde. Nach einigen Überlegungen haben wir uns dann entschieden, dass das Kino ausfällt und wir einfach noch etwas im Restaurant sitzen bleiben.
Aufgrund dieser Entscheidung,  habe ich mir vorgenommen auch eine Kleinigkeit zu nehmen.
Teller geschnappt und ran an's Buffet!
Es gab Fleisch, Fleisch und Fleisch mit Soße!  Geschmacklich der Himmel auf Erden.
Doch kaum war der Teller alle, meldete sich auch schon meine Angst.
Draußen gegessen. Ich muss noch warten, bis die anderen fertig sind und zahlen muss ich auch noch.
Aber da ich keinen Stress verbreiten wollte, habe ich versucht geduldig wie möglich abzuwarten.
Ich saß also da und musste zusehen, wie sich ein Teller nach dem anderen genommen wurde.
Ich wurde von Minute zu Minute nervöser und mein Magen hat auch gegrummelt ohne Ende.
Ich habe versucht meine nervöse Anspannung mit Blödeleien und Witz abzubauen. Ich nannte unseren asiatischen Kellner Alfredo und habe erzählt, wie man eine Person innerhalb von 6 Wochen aus der Wohnung bekommt (nur mit Unsinn).
Nach einigen Minuten durften wir endlich zahlen und gerade als ich dachte, dass wir gehen können, bietet Alfredo uns auch noch ein Erfrischungsgetränk auf Kosten des Hauses an.
Ich dachte mir:
Schnell runter damit und los gehts nach Hause.
Schonmal versucht nen Glas Maracujasaft auf einen Schluck zu trinken, wenn euch eh schon übel ist?
Kommt beim Magen nicht so gut an.
Ich wurde stark ängstlich,  wenn nicht sogar leicht panisch.
Gott sei dank waren wir schnell wieder zu hause und mein Magen hat sich ähnlich schnell beruhigt.
Fazit:
Es ist schön zu beobachten, dass mein Alltag immer normaler wird. Auch wenn noch sehr viel zur Normalität fehlt, bin ich zufrieden so wie es läuft.

Montag, 22. April 2013

Tritt dir selber in den Arsch

Viel wird gemeckert, dass einem die Situation nicht passt. Aber wenn es einem nicht passt oder man sich etwas wünscht, sollte man es auch ändern!
Wie zum Beispiel alte Bekannte und Verwandte wieder sehen.
Dies ist mir heute gelungen.
Es ist nun ungefähr 5 Jahre her seitdem ich meine Neffen Jason und Dean (und emotionale Nichte Carina) gesehen habe.
Ich hatte das Bedürfnis sie wieder zu sehen. Ich fand es sehr traurig, dass ich sie lange nicht sehen konnte, da ich in den letzten Jahren zu sehr mit mir selbst beschäftigt war und ich nicht in der Lage war sie unabhängig von meinen Eltern zu besuchen.
Meine Freundin hat sich das Auto ihrer Mama geliehen, wir haben den Hund eingepackt und sind nach Büren gefahren.
Dort habe ich mich ca um 15.00 Uhr mit Angelina getroffen (Mutter der Kinder) und wir sind zur Schule gelaufen und haben dann die beiden Jungs abgeholt und von da aus noch zum Kindergarten um den jüngsten aufzugabeln.
Man hat den kleinen angemerkt, dass sie mich nicht mehr kannten. Aber wer kann es ihnen verübeln? Sie waren damals gerade mal alt genug um zu stehen und zu laufen.
Jason wusste zwar WER ich bin, aber konnte sich nicht an mich erinnern.
Dementsprechend schüchtern fiel auch die Begrüßung beiderseits aus.
Ich wollte ihn ja nicht direkt überfordern, indem ich ihn direkt zu Tode drücke.
Anschließend haben wir uns auf den Weg zum Spielplatz gemacht und mehr oder weniger getobt, gespielt, Tränen getrocknet und das Wetter genossen.
Ganz langsam habe ich mich den kleinen genähert und versucht sie mit Spielen aus der Reserve zu locken und ein wenig gelang es mir.
Der "schwierigste" also hartnäckigste war Jason. Aber da mir im Vorfeld schon gesagt wurde, dass er eh sehr reserviert ist, fand ich es auch gar nicht schlimm.
Das Zurückziehen im sozialen Sinne erinnert mich leicht an mich. Ich hoffe nur, dass es sich bei ihm nicht so entwickelt wie bei mir.
Aber ich denke, wenn sie sich weiter so entwickeln wie bisher, ist alles gut.
Nachdem wir dann ungefähr 3 Stunden an der frischen Luft verbracht haben, sind wir zu Angelina's Schwester gefahren und haben da noch einige Stunden gequatscht und mit den kleinen gespielt.
Es war ein richtig schöner Tag. Ich war gerne draußen, es hat Spaß gemacht und es tat einfach sehr gut alle mal wieder zu sehen.


Samstag, 20. April 2013

Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben

Wie ihr ja schon hier mehr oder weniger ausreichend verfolgen konntet, war das letzte Jahr sehr ereignisreich.
Ungefähr vor einem Jahr war ich in einer ziemlich unglücklichen Beziehung. Dadurch ging es mir psychisch auch sehr schlecht.
Ich war abhängig, unselbstständig und gefangen in den Teufelskreisen meiner Angst.
Ich konnte nicht essen, wenn ich alleine zu Hause war, ich konnte nicht alleine mit dem Hund vor die Tür und in die Stadt war sowieso unter jeder Voraussetzung eine Tortur.
Doch dann lernte ich meine jetzige Freundin kennen und alles änderte sich.
Wir haben uns fast wöchentlich getroffen. Eigentlich sogar öfter.
Anfangs war es so, dass sie IMMER bei mir in Wuppertal war und nur an 2 Tagen in der Woche wieder nach Paderborn fuhr um ihre Termine wahr zu nehmen.
Nach einigen Monaten traute ich mich sogar bei ihr zu schlafen und aus einer Nacht wurden dann zwei Nächte und dann eine ganze Woche.
Es lief einfach sehr gut und es passierte alles einfach sehr schnell.
Nach kurzer Zeit war bereits das Thema "Zusammen ziehen" aktuell und wir haben uns entschlossen ein paar Monate auf Probe zu versuchen.
Aber es war sehr schnell klar, dass es sehr gut läuft und es funktioniert.
Ich habe von dem Zeitpunkt an dem ich hier hin gekommen bin bis jetzt riesige Fortschritte gemacht.
Ich schaffe es mittlerweile alleine mit dem Hund raus zu gehen und alleine einkaufen zu gehen.
Auch in die Stadt oder ins Einkaufszentrum zu fahren macht mir nichts mehr aus.
Es ist zwar nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung aber ich habe keine zwanghaften Gedanken oder panischen Gefühle mehr bei den Aktivitäten an sich.
Es ist zwar direkt nach dem Essen noch nicht möglich aber ich denke, dass sich das auch nicht ganz normalisieren wird.
Letztes Jahr war ich noch sehr pessimistisch und meines Lebens nicht froh und habe hin und wieder mal überlegt, ob es überhaupt Sinn macht gegen meine Ängste anzukämpfen.
Es war ein ständiges Auf und Ab und wenn es mir mal gut ging, war es klar, dass es sehr bald wieder in das Gegenteil rutscht.
Doch jetzt bin ich sehr zuverlässig, sodass ich denke, dass das Leben auch Spaß machen kann und man am Ball bleiben sollte. Ich habe seit Monaten ein ständiges Level meines Wohlbefindens.
Es geht mir gut, ich bin glücklich und alles was ich in meinem Leben erlebt habe, war es wert es erlebt zu haben, denn es hat mich hierhin geführt.
Wenn es mir am Ende des Jahres weiterhin gut geht und alles glatt läuft, plane ich sogar mir bei dem Netto gegenüber einen kleinen Job zuzulegen. Doch dazu komme ich, wenn es soweit ist.