Mittwoch, 30. November 2011

Whine-nachtszeit

In den letzten paar Tagen fühle ich mich einfach unzufrieden und einfach demotiviert.
Kann an dem häufigen Streit mit meiner Freundin liegen, die seit geraumer Zeit ein Zimmer mit mir teilt.
Ich habe kaum noch Lust auf meine vorher so heiß geliebten Spiele. Wenn es nach mir geht liege ich den ganzen Tag im bett und gucke scrubs, two and a half men oder ähnliches.
Mein Hund zerkaut alles, was nicht aufgeräumt wird und mein Vater diskutiert wegen jeder Kleinigkeit. Ich bin froh, dass ich nicht erst ein Formular ausfüllen muss um kacken zu dürfen.
Mein Handy wird im 16 Stunden takt aufgeladen, da es Strom scheinbar so verbraucht wie wir Menschen den Sauerstoff zum atmen.
Wenn ich 12 mal "k" eingebe schlägt mein Handy das Wort Mikrokosmos vor... Ich bin im zeichnen von Menschen und deren Körperteile ne Niete.
DOCH:
Es könnte schlimmer sein. So schnell wie das Stimmungstief gekommen ist, wird es sicherlich auch wieder gehen. Ich blicke zuversichtlich in die nahe Zukunft.

Donnerstag, 24. November 2011

Angst Tagebuch #017

Yaaaay ich habe n neues Handy (Xperia Play)! Also bitte verzeiht eventuelle Rechtschreibfehler, die durch die neue App entstanden sind.

Ich habe mich dazu entschieden wieder mal nach langem nach Elberfeld zu fahren. Ich habe diesen teil wuppertals lange gemieden um der großen Angst aus dem weg zu gehen. Wenn ich in die Stadt musste habe ich den Bus nach Barmen genommen.
Wobei das ehrlich gesagt nur ein kleiner Unterschied ist. Barmen ist schöner, mit weniger Obdachlosen bestückt und näher.
Aber alleine der Gedanke, dass ich aus Angst einen Stadtteil meide gefällt mir nicht. GARNICHT!
Also habe ich mich dazu entschlossen dieser Angst den Mittelfinger zu zeigen!
Mit meiner Freundin im Voraus abgesprochen was wir alles machen und was wir brauchen und auf gehts.
Die 15Minütige Fahrt dorthin war relativ in Ordnung.
Zwischendurch etwas anstrengend aber auszuhalten. Mit minimalem gezicke habe ich mich dazu bereit erklärt wieder den ganzen Mist zu tragen. Es war eine Art Nippesladen (Kleinkram).. Demnach auch nicht relativ viel interessantes zu kaufen. Melli wollte sich im Anschluss unserer kleinen Besorgungen in Oberbarmen ein Piercing stechen zu lassen (anti eyebrow).
Aaaaaaalso wieder in den Bus? NEIN! Besser. Ab in die Schwebebahn. Aber noch vorher eben eine Rauchen. Doch die Zigarette hat mir alles andere als gut getan. Mein Hals fühlt sich trocken und kratzig an. Leichte Schluckhemmungen erschweren das Gesamtbild ungemein.
Die Angst wird innerhalb von wenigen Minuten zur Panik! Ich halte es kaum noch aus und brauche Ablenkung.
Ich versuche mit Melli ein Gespräch aufzubauen aber kann mich nicht konzentrieren. Ich nehme aus Reflex mein Handy in die Hand und wähle. Doch als ich gemerkt habe, dass ich einem alten Automatismus in die Falle gegangen bin, habe ich das Telefonat direkt beendet.
Die Schwebebahn hält und ich habe den Drang raus zu rennen und zu flüchten. Ich stehe auf weil mir übel ist und das Gefühl verspürte Wahnsinnig zu werden. Es ist so schlimm, dass ich wirklich raus aus der Bahn muss. 2 Sekunden durchatmen und mich fangen. Noch bevor die Türen sich schließen konnten hüpften wir wieder rein und fuhren weiter.

Das Wissen die Situation nicht ganz zu verlassen und alles durch zu ziehen tut sehr gut. Ich habe einen ziemlich guten Lauf. Es klappt einfach alles. Auch wenn Panik und Angst auftreten kann ich sagen, dass ich es schaffe und die Momente genießen kann, da ich mich einfach nicht davon unterkriegen lasse!!! Ich habe mal vor einiger Zeit bei einer bekannten einen Satz auf dem Arm gelesen und möchte ihn hier für alle Mitpatienten und anders angeschlagenen Leser mal Zitieren:
Never give up without a fight!!!

Sonntag, 20. November 2011

Konsequenz!!!

Wenn ich auf Personen meiner Vergangenheit treffe kommt oft die Frage auf:
"Und was machst du so?"
Hmmm.. Was mache ich eigentlich? Nennt man es (Achtung Zitat) "Rum Hartzen"? Ist es ein Genesungsprozess? oder Faulheit?
Nennt es wie ihr wollt. Ich versuche einen eigenständigen Resozialisierungsweg zu finden.
Es ist nicht leicht es durch zu ziehen, denn ich entscheide im Prinzip was ich wann und wo mache.
Und vor allem mit wem.
Doch gibt es auch die Zweifel ob ich mich zu sehr schone und ob es dadurch zu lange dauert. Aber so wie es im Moment ist, fühlt es sich einfach richtig an.
Ich habe das Gefühl, dass es so zwar noch etwas dauert, bis ich mit beiden Beinen im Leben stehe, ich eine eigene Wohnung habe und vollständige Verantwortung über mich und meine Taten haben kann.
Um mich aber nicht vor den schweren Situationen zu drücken, habe ich meine Freundin gebeten mich dabei zu unterstützen und mir durch die Situationen zu helfen.
Sie soll mir nicht die Angst nehmen, denn das wäre der falsche Weg, aber sie soll mir dabei eine Stütze sein und mich in die Realität zu holen.
Doch ist sie leider nicht immer dabei. Wie bei der kommenden Silvesterparty in Bayern.
Ich freue mich gewaltig auf diese Feier und meine Freunde dort wieder zu sehen. Doch die Angst vor der fast 6-stündigen Fahrt ist enorm groß. Ich weiß, dass ich mich nicht rein steigern sollte und es auf mich zukommen lassen muss, dennoch beschäftigt es mich.
Weit weg von zu Hause und meinem gewohntem Sicherheitsfeld in ein mir unbekanntes Bundesland in einer unbekannten Stadt... Es wird anstrengend und ich habe mir geschworen es wenigstens zu versuchen.

Donnerstag, 17. November 2011

Der Countdown läuft......

Nach 10 Tagen Ruhe vor mir, wollte ich mich wieder zu Wort melden.


Nur noch 40 Tage bis die Wahrscheinlich schwerste Reise des Jahres beginnt.
Denn wie schon einmal erwähnt, wird mein Silvester dieses mal in Bayern mit Freunden stattfinden.

Silvester ist der 2. schlimmste tag im Jahr für mich, denn wie allen bekannt ist, bricht das gesamte Telefon-Netzwerk um ca 12 Uhr zusammen. Und da ich ja leider die Angst habe, dass Hilfe nicht schnell genug im Notfall verfügbar ist, brennt sich da natürlich eine riesige Horrorvision in mein Hirn. Doch diesbezüglich werde ich die Tage noch einen eigenen Thread erstellen.
betrachtet das hier als kleinen Lückenfüller ;)

Montag, 7. November 2011

Kekse?

NEIN! Eben nicht! Da dieser dämliche "Keks"-Spruch mittlerweile so dermaßen im Trend liegt, entscheide ich mich für Kuchen.
"Kuchen? Was will der denn jetzt von mir?"
Ganz einfach:
Solltet ihr mal Besuch erwarten und die erwarten wiederum was von euch hier mal meine Super-Mega-Tarte!!!


Tarte au Chocolat

120g Butter
125g Zartbitterschokolade
4 Eier (getrennt)
120g Zucker
100g gemahlene Mandeln
1El Speisestärke



Zubereitung
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Springform (26er) mit Butter einfetten und in den Kühlschrank stellen. Eier trennen.
Die Eiweiße sehr steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Die Butter im Wasserbad schmelzen, aber nicht ganz flüssig werden lassen.
Ständig rühren, damit sie nicht anbrennt.
Die Schokolade getrennt im Wasserbad schmelzen lassen. Anschließend die Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren und die Mandeln dazugeben.
Die weiche Butter und die abgekühlte, flüssige Schokolade zum Teig geben und unterrühren. Eiweiße darüber geben und vorsichtig unterheben.
Die Speisestärke auf den Teig sieben und ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Springform füllen und ca. 20-30 Minuten bei 200° (Ober-/Unterhitze) backen.
Am besten nach 15 Minuten Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen anders ist!
Innen soll der Kuchen noch etwas weich sein (aber es darf nichts am Stäbchen kleben bleiben).
Außen bekommt er eine zarte Kruste. Der Kuchen bleibt dünn.


Fia? DER GEHT SO!!!!! Nicht meckern ;)

Dienstag, 1. November 2011

Angst Tagebuch #016

Auf dem weg zur Party. Trinken. Essen. Oh Gott. Akku fast alle. Ladegerät dabei? Über Nacht wird kritisch. Mir ist schlecht. War das mittagessen schlecht? Sollte ich lieber zurück? Was ist wenn ich krank bin? Dann lieber ins bett. Macht ja Sinn. Melli ist dabei. Reicht das wenn ich breche? Auch noch stau.... Stau überstanden. Schokocroissant gemümmelt und dem bauch gehts besser. War das ein Hungergefühl? Vielleicht. Die Hälfte der strecke scheint geschafft zu sein und ich werde nervöser. Symptomlos aber nervös. Zeit verstreicht und wir kommen an. Kaum unsere Sachen ausgepackt und umgezogen, kommen schon die ersten Gäste.
*kleiner zeitsprung*
Ettliche Zigaretten und 3 Gläser Rum mit Cola beginnen wieder die üblichen Angstsymptome. Denn die Chancen sich wegen Alkohol zu übergeben scheinen relativ hoch zu sein. Demnach ist die erwartungsangst sehr hoch. Doch dank diverser äußerer Einflüsse wurde ich sehr schnell und sehr stark davon abgelenkt. Ein paar Stunden und einem Würgereizerregendem Jägermeister später ist es dann auch schon 5 Uhr und alle machen sich auf dem Weg in's Bett. Doch der lang ersehnte Schlaf hielt nur bis 8 Uhr da ich mit einem zärtlichen "Ich kann nicht schlafen und mir ist langweilig." geweckt wurde. ;)
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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Zukunftsperspektive

Wie bereits im vorherigen Post erwähnt, sollte ich mir Gedanken darüber machen, wie meine Zukunft aussieht.
Gemerkt. Überlegt. Gehandelt!
Also habe ich mit Melli eine Angsttabelle erstellt:



















Anhand dieser "Angsttabelle" mit Klassifizierung der einzelnen Angststufen habe ich mir einen Jahresplan gesetzt.
Das Ziel dieser Tabelle ist, vor Augen zu halten was ich üben muss und wie sehr ich etwas üben muss.
Am ende nächsten Jahres möchte ich meine eigene Wohnung haben. Natürlich ist dies nur die Idealvorstellung und ich weiß auch, dass es sehr schwer wird und evtl nicht klappen kann. Doch um mich davor zu drücken haben wir auch Regeln festgelegt:

1. Mindestens 1 Übung aus der Kategorie "Mittel" pro Tag.
2. Keine Ausreden und nicht lügen!
3. Nicht apathisch werden.
4. Angst aushalten und die Übung durchziehen!
5. Die ersten 3 Male einer jeden Angstübung ist telefonieren erlaubt, danach nicht mehr!
6. Sollte eine Übung mit der Zeit besser klappen, rutscht sie in der Priorität runter (Schwer wird zu         Mittel, Mittel wird zu leicht etc.)

Diese Regeln sind wichtig und können nicht ausgelassen werden, denn meine Angst wird ALLES versuchen um mich davon ab zu halten und diese Situation so bequem wie eben möglich zu machen. Doch das soll es nicht. Es wird hart. Sehr hart!
Ich hoffe, dass ich die genügende Selbstdisziplin habe um das zu schaffen. Und natürlich halte ich das ganze hier fest und euch auf dem Laufenden ;)
MfG
Euer Sephi ^.^