Dienstag, 20. Dezember 2011
Weihnachtsstöckchen
Santa Clause 2, der Film ist sooo toll ^.^
Was ist deine Lieblingsweihnachtsfarbe?
Rot und Weiß. Rot weil die Farbe einfach an sich sehr toll ist und Weiß, weil meine Oma ihren Weihnachtsbaum immer Weiß schmückt :)
Ziehst du dich an Weihnachten festlich an oder bleibst du im Schlafanzug?
Meistens ziehe ich mich ziemlich normal, aber dennoch sehr ordentlich an.
Hast du schon einmal ein Lebkuchenhaus gebaut?
Ja dieses Jahr das erste mal so richtig. Wir haben einen Hello Kitty- Bausatz aus dem Müller gekauft und das Ding laut Planung gefertigt. War sehr lustig
Was machst du in den Weihnachtsfeiertagen?
An Heilig Abend fahren wir jedes Jahr nach Münster zu meinen Großeltern. Am 1. Weihnachtstag fahr ich mit meiner Freundin zu ihren Eltern und am 2. Weihnachtstag kommt mein Bruder mit seiner Famile
Dein Lieblingsweihnachtsduft?
Keiner. Ich mag Gerüche eh kaum. Finde, dass diese Weihnachtsdüfte einfach nur abartig sind.
Wie sieht deine Weihnachtsdeko aus?
Ich habe mit meiner Freundin einen Weihnachtskranz gebunden und einen künstlichen singenden Weihnachtsbaum im Zimmer stehen :) DER ROCKT!
Gehst du auf Weihnachtsmärkte?
Nein. Ich finde das ganze Gerempel und Gedrengel nur anstrengend und man kann das so garnicht genießen.
Weihnachten mit Schnee oder ohne?
GAAANZ VIEL SCHNEE!!!! Aber nur an Weihnachten. Die restlichen Tage ist es sonst zu kalt und Nass :3
Dein diesjährig liebster Weihnachtssong?
Gute Frage. Etwas seltsam für den einen oder anderen aber dieses Lied ist für mich das Lied des Jahres!!
http://www.youtube.com/watch?v=mghhLqu31cQ
Welchen Wunsch hast du für die Weihnachtszeit für die Allgemeinheit und persönlich? (nicht in Bezug auf Geschenke!)
Hmmm....Das ist schwer. Natürlich wünsche ich mir für die Allgemeinheit, dass jeder mit seinen Liebsten ein schönes Fest hat. Und ich wünsche mir, dass ich ein paar Tage ohne unnötige Angst verbringe.
Etwas voraussehbar aber ist halt so :)
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Angst Tagebuch #018
Der Fall kommt.
Nach einigen Wochen guter Laune und Erfolgserlebnissen versucht die Angst mich wieder zu kontrollieren. Es fühlt sich an wie ein innerlicher Kampf zwischen Jekyll & Hyde.
Alle alten bekannten Ängste sind wieder da. nicht ganz so hart aber vergleichbar schlimm (Objektive Ansicht).
Was der Auslöser war?
Übelkeit.
Mir war ca 1 1/2 Wochen so schlecht, dass ich einen Würgereiz hatte und beinahe gebrochen habe. Für mich mit das schlimmste was passieren kann. Seit dem Erlebnis habe ich mich ein paar Tage zu Hause eingekugelt, was dann mein Verhängnis wurde. Die Angst nährte sich an meiner Tatenlosigkeit und wuchs.
Wie ein Schwamm sog sie alles an Gefühlen auf um sie gegen mich zu verwenden.
Ich fühle mich nicht gut...
Und ausgerechnet JETZT möchte mein familiäres Umfeld wissen, wie es mit mir weiter geht.
Ich soll mir eine Beschäftigung für den Tag suchen, damit ich etwas mehr körperliche Erschöpfung empfinde und dem Körper und der Seele damit etwas gutes tue und etwas zu tun habe. So hobbymäßig wie z.b. Joggen etc.
Aber was dann natürlich nicht verstanden wird, ist dass ich einfach kein Bedürfnis nach körperlicher Betätigung verspüre. Ich bin zufrieden mit dem was ich habe. Ich male, spiele ein bisschen am PC oder der Konsole, kümmer mich um meinen Hund, mache so weit ich kann den Haushalt und koche.
Aber das zählt natürlich nicht ;)
Ich kann deren Wünsche und Sorgen schon verstehen. Aber warum lässt man mich nicht machen? Wenn ich mich damit auseinander setzen möchte und darüber nachdenken will, ist das auch nicht richtig weil ich sehr oft Sachen vor mich hin schiebe getreu dem Motto:
"Ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe."
Natürlich hätte ich ein paar Interessen denen ich nachgehen möchte. Z.b habe ich hier ein ziemlich ausreichendes Keyboard stehen, dass eigentlich nur danach schreit benutzt zu werden aber das ist ja nicht fordernd genug.
Ich bin aber schon körperlich total erschöpft, wenn ich alleine den Tag durchhalte...
Denn Angst ist sehr Energielastig.
Nach einer richtigen Panikattacke ist der Körper mindestens für die nächste Stunde für nichts zu gebrauchen. Wer das kennt weiß wovon ich rede.
Ihr werdet die Tage noch von mir hören :)
Dienstag, 6. Dezember 2011
Und täglich fehlt die Nachtruhe mir
Jede Position in der ich liege ist falsch. Jedes Kissen wirkt unbequem.
Dem hund fällt auf einmal ein nachts Rundgänge durch mein Zimmer zu tätigen. Jeder der einen Hund hat weiß, dass sich krallen auf laminat fürchterlich anhören kann.
Und jetzt stellt euch vor:
Ihr seid hundemüde (haha -.-) und wollt schlafen und es ist eh schon alles nervig. Und dann auch noch "taps taps taps taps taps taps" dazu kommen noch leichte zahnschmerzen, da das zahnfleisch eingeschnitten ist...
Ich könnte gerade echt wahnsinnig werden... Sollte ich mich erhängen wisst ihr warum >____<
Sonntag, 4. Dezember 2011
Wer ich bin, ich mich oft gefragt habe.
Mittlerweile bekomme ich immer mehr Nachrichten und Geständnisse von bekannten aus meiner Umwelt, in denen mir "gebeichtet" wird, dass sie auch psychische Probleme haben aber sich nicht trauen damit um damit an die Öffentlichkeit zu gehen, weil sie befürchten entweder vom Freundeskreis abgestoßen oder bevorurteilt werden.
Doch wie kann ich jemanden Freund nennen ohne zu wissen, dass diese Person direkt hinter mir steht? Für mich unverständlich.
Auch einige spezifischere Nachrichten ereilen mich, in denen es dann um Panikreaktionen geht. Ich werde gefragt ob ich Tipps geben kann oder den Personen einfach durch die Situation helfe. Natürlich mache ich das liebend gerne. Ich weiß ja selber wie es ist hilflos da zu stehen und nicht zu wissen wie es weiter geht und wie man diese Situation übersteht.
Doch erstaunlich ist, dass ich in der Theorie wie der erfahrenste Therapeut klinge und alles mögliche an Tipps geben kann, doch leider selber nicht anwenden kann.
Es fehlt bei mir einfach an Selbstdisziplin und ich habe einfach schon fast alles ausprobiert. Doch ich muss immer an zwei Sachen denken, die bis jetzt FAST immer geholfen haben:
BLACKSTORIES und eine eiskalte Dusche.
Nur doof wenn man irgendwo alleine unterwegs ist. Dann funktioniert beides leider nicht :(
Habt ihr ähnlich Erfahrungen? Habt ihr Anregungen? Was denkt ihr wie man so ne Situation wie z.b im Bus oder im Auto durchhalten kann? Beachtet dabei: Es muss fast 100% des Bewusstseins einnehmen. Um auch mal alle meine Leser zu integrieren machen wir einen kleinen Wettbewerb daraus:
Derjenige der mir den besten Vorschlag macht oder die beste Idee hat erhält von mir eine kleine Weihnachtsüberraschung oder alternativ einen Tag mit mir im wunderschönen Wuppertal shoppen zu gehen :)
Mittwoch, 30. November 2011
Whine-nachtszeit
In den letzten paar Tagen fühle ich mich einfach unzufrieden und einfach demotiviert.
Kann an dem häufigen Streit mit meiner Freundin liegen, die seit geraumer Zeit ein Zimmer mit mir teilt.
Ich habe kaum noch Lust auf meine vorher so heiß geliebten Spiele. Wenn es nach mir geht liege ich den ganzen Tag im bett und gucke scrubs, two and a half men oder ähnliches.
Mein Hund zerkaut alles, was nicht aufgeräumt wird und mein Vater diskutiert wegen jeder Kleinigkeit. Ich bin froh, dass ich nicht erst ein Formular ausfüllen muss um kacken zu dürfen.
Mein Handy wird im 16 Stunden takt aufgeladen, da es Strom scheinbar so verbraucht wie wir Menschen den Sauerstoff zum atmen.
Wenn ich 12 mal "k" eingebe schlägt mein Handy das Wort Mikrokosmos vor... Ich bin im zeichnen von Menschen und deren Körperteile ne Niete.
DOCH:
Es könnte schlimmer sein. So schnell wie das Stimmungstief gekommen ist, wird es sicherlich auch wieder gehen. Ich blicke zuversichtlich in die nahe Zukunft.
Donnerstag, 24. November 2011
Angst Tagebuch #017
Yaaaay ich habe n neues Handy (Xperia Play)! Also bitte verzeiht eventuelle Rechtschreibfehler, die durch die neue App entstanden sind.
Ich habe mich dazu entschieden wieder mal nach langem nach Elberfeld zu fahren. Ich habe diesen teil wuppertals lange gemieden um der großen Angst aus dem weg zu gehen. Wenn ich in die Stadt musste habe ich den Bus nach Barmen genommen.
Wobei das ehrlich gesagt nur ein kleiner Unterschied ist. Barmen ist schöner, mit weniger Obdachlosen bestückt und näher.
Aber alleine der Gedanke, dass ich aus Angst einen Stadtteil meide gefällt mir nicht. GARNICHT!
Also habe ich mich dazu entschlossen dieser Angst den Mittelfinger zu zeigen!
Mit meiner Freundin im Voraus abgesprochen was wir alles machen und was wir brauchen und auf gehts.
Die 15Minütige Fahrt dorthin war relativ in Ordnung.
Zwischendurch etwas anstrengend aber auszuhalten. Mit minimalem gezicke habe ich mich dazu bereit erklärt wieder den ganzen Mist zu tragen. Es war eine Art Nippesladen (Kleinkram).. Demnach auch nicht relativ viel interessantes zu kaufen. Melli wollte sich im Anschluss unserer kleinen Besorgungen in Oberbarmen ein Piercing stechen zu lassen (anti eyebrow).
Aaaaaaalso wieder in den Bus? NEIN! Besser. Ab in die Schwebebahn. Aber noch vorher eben eine Rauchen. Doch die Zigarette hat mir alles andere als gut getan. Mein Hals fühlt sich trocken und kratzig an. Leichte Schluckhemmungen erschweren das Gesamtbild ungemein.
Die Angst wird innerhalb von wenigen Minuten zur Panik! Ich halte es kaum noch aus und brauche Ablenkung.
Ich versuche mit Melli ein Gespräch aufzubauen aber kann mich nicht konzentrieren. Ich nehme aus Reflex mein Handy in die Hand und wähle. Doch als ich gemerkt habe, dass ich einem alten Automatismus in die Falle gegangen bin, habe ich das Telefonat direkt beendet.
Die Schwebebahn hält und ich habe den Drang raus zu rennen und zu flüchten. Ich stehe auf weil mir übel ist und das Gefühl verspürte Wahnsinnig zu werden. Es ist so schlimm, dass ich wirklich raus aus der Bahn muss. 2 Sekunden durchatmen und mich fangen. Noch bevor die Türen sich schließen konnten hüpften wir wieder rein und fuhren weiter.
Das Wissen die Situation nicht ganz zu verlassen und alles durch zu ziehen tut sehr gut. Ich habe einen ziemlich guten Lauf. Es klappt einfach alles. Auch wenn Panik und Angst auftreten kann ich sagen, dass ich es schaffe und die Momente genießen kann, da ich mich einfach nicht davon unterkriegen lasse!!! Ich habe mal vor einiger Zeit bei einer bekannten einen Satz auf dem Arm gelesen und möchte ihn hier für alle Mitpatienten und anders angeschlagenen Leser mal Zitieren:
Never give up without a fight!!!
Sonntag, 20. November 2011
Konsequenz!!!
"Und was machst du so?"
Hmmm.. Was mache ich eigentlich? Nennt man es (Achtung Zitat) "Rum Hartzen"? Ist es ein Genesungsprozess? oder Faulheit?
Nennt es wie ihr wollt. Ich versuche einen eigenständigen Resozialisierungsweg zu finden.
Es ist nicht leicht es durch zu ziehen, denn ich entscheide im Prinzip was ich wann und wo mache.
Und vor allem mit wem.
Doch gibt es auch die Zweifel ob ich mich zu sehr schone und ob es dadurch zu lange dauert. Aber so wie es im Moment ist, fühlt es sich einfach richtig an.
Ich habe das Gefühl, dass es so zwar noch etwas dauert, bis ich mit beiden Beinen im Leben stehe, ich eine eigene Wohnung habe und vollständige Verantwortung über mich und meine Taten haben kann.
Um mich aber nicht vor den schweren Situationen zu drücken, habe ich meine Freundin gebeten mich dabei zu unterstützen und mir durch die Situationen zu helfen.
Sie soll mir nicht die Angst nehmen, denn das wäre der falsche Weg, aber sie soll mir dabei eine Stütze sein und mich in die Realität zu holen.
Doch ist sie leider nicht immer dabei. Wie bei der kommenden Silvesterparty in Bayern.
Ich freue mich gewaltig auf diese Feier und meine Freunde dort wieder zu sehen. Doch die Angst vor der fast 6-stündigen Fahrt ist enorm groß. Ich weiß, dass ich mich nicht rein steigern sollte und es auf mich zukommen lassen muss, dennoch beschäftigt es mich.
Weit weg von zu Hause und meinem gewohntem Sicherheitsfeld in ein mir unbekanntes Bundesland in einer unbekannten Stadt... Es wird anstrengend und ich habe mir geschworen es wenigstens zu versuchen.