Montag, 24. September 2012

Beobachte und Analysiere

In den letzten paar Wochen habe ich mich mal selbst unter die Lupe genommen und mich gefragt:
Was löst zur Zeit bei dir die ganzen Ängste/Paniken aus?
Und mir ist aufgefallen, dass momentan 80% meiner Paniken durch Gier/Völlerei ausgelöst werden.
Ganz besonders ist mir das aufgefallen als ich für ca eine Woche bei meiner Freundin in Paderborn war. Ich habe nicht wegen dem Geschmack oder aus langeweile genascht, sondern nur wenn ich Hunger hatte. Und dann auch nicht so lange bis mir übel wurde oder ich Bauchschmerzen hatte, so wie ich es hier bei meinen Eltern tue. Ich habe dann erstmal ne Kleinigkeit gegessen und dann kurz gewartet. Wenn ich dann noch ein Hungergefühl hatte, gab's noch ne Kleinigkeit etc.
Doch zu Hause kann ich diesen Essensimpuls nicht steuern. Es ist ein Automatismus.
Es hat sich im Laufe der Jahre einfach so eingeprägt. Ich esse was süßes, wenn mir langweilig ist, ich mache mir n Brot, wenn ich weiß, dass der Geschmack gerade einfach toll wäre und trinke viel, wenn es nen besonderen Geschmack hat.
Beste Beispiele dafür:
Wassereis, Cookies und Sprite .____.'
Wenn ich einmal diese schlechte Angewohnheit überwunden habe, denke ich, dass ich auch mit dem allgemeinen Essen weniger Probleme haben könnte. Denn dann verbinde ich Essen nicht direkt mit vollem Magen und Übelkeit.
Ich hoffe, dass ich das schnell auf die Kette kriege, denn dann kommt der Traum von der eigenen Wohnung sehr schnell näher.

Mittwoch, 12. September 2012

paradoxe Lebensweise...


Aufgrund neuester Nachrichten wurde ich dazu "inspiriert" einfach mal meine Sichtweise dazu zu schreiben. Muss ja niemand toll finden oder genauso sehen.
Sachverhalt:

"In Libyen haben radikale Islamisten den US-Botschafter und drei Botschaftsangehörige getötet.
Hintergrund waren Proteste gegen einen aus den USA stammenden Film, in dem nach Ansicht von Muslimen der Prophet Mohammed verunglimpft wurde." (Quelle: http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE88B04A20120912)

Natürlich müssen die Affen wieder mal total ausrasten und ne ganze Botschaft stürmen und mit einem Raketenwerfer auf unbewaffnete hilflose Personen schießen.
Was mich an dieser ganzen Situation am meisten stört:
Diese Kultur findet es für selbstverständlich Frauen zu unterdrücken, Menschen zu töten, weil sie sich nicht wie gewünscht benehmen, hilflose Menschen zu Opfern aber findet es dann unmöglich, wenn ein bärtiger Mann in nem verschissenem Video gezeigt wird.
Wie oft verarscht die westliche Welt ihren eigenen Gott und deren Gefolge? Wahrscheinlich schon viel zu oft. Bestes Beispiel: Life of Brian! Hat da irgendwer Terz gemacht? Kaum. Natürlich war die Kirche nicht gerade sehr begeistert und meinte mit Boykott zu drohen aber... Who the fuck cares? Es ist nur eine Parodie/Satire und so sollte es auch gesehen werden. Aber unsere Bombengürtelfanatiker drehen wieder mal total durch... Ich sehe es schon kommen, dass Amerika mit nem Gegenschlag reagiert und dann ist das Geheule wieder groß. Buuuhuu böse United-States.....-.-'
Tja Libyen.... Selber Schuld..... Wer in die Wohnung kackt muss mit dem Gestank leben können...

Montag, 10. September 2012

Da bin ich wieder

Nach circa einem Monat Ruhe dachte ich, melde ich mich mal mit einem kleinem Post zurück.
Die letzten paar Wochen waren bei mir sehr ereignisreich. Ich bin viel mit meiner Freundin unterwegs und kümmere mich mehr oder weniger mehr um meinen Hund. Dabei vernachlässige ich sehr das Online-Leben und ich muss sagen:
Es fehlt mir nicht sehr.
Ich kann gepflegt auf WoW&Co scheißen ohne es großartig zu vermissen. Das einzige was mir doch dann fehlt, sind die gemeinsamen Unternehmungen mit meinen Freunden. Aber auch da kann man sich was einfallen lassen.
Aber nur, weil ich nicht mehr so oft Online bin heißt es nicht gleich, dass ich es garnicht mehr bin ;P
Hin und wieder wird natürlich ne Runde gespielt um mein Gamerher(t)z wieder höher schlagen zu lassen.
Zur Zeit bin ich sehr stark auf dem Naruto-Trip. Es wird seit ein paar Wochen regelrecht auf Animax Suchtkonsumiert und auch vor den Spielen mache ich keinen Halt.
Ich habe mir für die PlayStation3 "Naruto Ultimate Ninja Storm 3" besorgt und habe es am Wochenende komplett durchgespielt, da ich mit ner harten Erkältung die Matratze hüten musste.
Ich war so sehr davon begeistert, dass ich mir am Sonntagabend gleich den Vorgänger bestellt habe und warte nun ungeduldig und gespannt auf die Ankunft meines Pakets ^___^
Wenn der erste Teil auch nur halb so viel Spaß macht, bin ich vollkommen zufrieden ;)
Aber jetzt mal zum eigentlichen:
Die letzten Wochen taten mir sehr gut. Viel Unterwegs zu sein und auch fast ne ganze Woche in Paderborn zu sein tat sehr gut. Ich habe dadurch für mich selbst feststellen können, dass ich mich auch mit starken Symptomen für ein höheres, wichtigeres Ziel zusammenreißen kann und in der Not auch die Kontrolle über mich habe.
2 Tage von der "Fast-Woche" habe ich bei meiner Schwägerin und den Kindern verbracht. Auch wenn das frühe Aufstehen sehr anstrengend für mich war, hat es sehr viel Spaß gemacht und es war schön mal meine Neffen im Alltag zu sehen und auch bei den Hausaufgaben helfen zu können. Das hat mir ein Gefühl gegeben ein Teil davon zu sein.
Ich blicke mit schönen Erinnerungen zurück und mit Zuversicht nach vorn.
Vielleicht kommt mein Ziel immer näher....

Samstag, 18. August 2012

Einfach weil es mich interessiert

Es gibt so ein paar typische Fragen, die sich jeder schonmal gestellt hat.  Aber mal etwas anders als sonst wollte ich nicht meine Sicht erzählen sondern einfach mal euch fragen:
-Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das?
-Wenn du etwas an dir ändern könntest, was würdest du ändern
-Was sollte sich deiner Meinung nach nie ändern?
-Wollt ihr den Euro lieber behalten oder die DM zurück?

Mittwoch, 15. August 2012

Zeiten ändern uns

In der Zeit der Einsamkeit hat man viel Zeit um nachzudenken. Darüber was man im Leben erreichen will, was andere von dir erwarten, was Freundschaft bedeutet und wie wichtig einem Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zu sein scheint.
Ich habe mich mit dem Thema auseinander gesetzt und wie jeder andere auch habe ich festgestellt, dass nichts mehr so ist wie es war. Freunde sind gekommen und viele Freunde sind gegangen. Das ist eigentlich das, was mich mit am meisten beschäftigte. Warum verlässt man den einst so wichtigen Menschen? Weil man sich ändert? Weil der andere sich ändert? Ich denke, dass nichts davon passt. Ich denke auch nicht, dass man sich auseinander lebt. Ich persönlich glaube, dass sich die Lebenssituationen ändern und die Freundschaft dann auf die Probe gestellt wird. Ist diese Person es wert, dass ich sie trotz Zeitmangel, Entfernung und unterschiedlicher Hobbys weiterhin im Herzen halte und der Kontakt nicht leidet? Ich denke, dass sich darum alles dreht. Es ist eine Frage des Willens und des Kraftaufwandes den man bereit ist zu investieren.
Ich treffe hin und wieder noch auf alte Gesichter und muss feststellen, dass ich eigentlich nichts über die alten Freunde weiß. Am Anfang war ich sauer. Sauer auf sie und sauer auf mich, dass die Freundschaften kaputt gehen. Danach war ich enttäuscht. Doch mit der Zeit legt sich die Enttäuschung. Hauptsächlich verschwand sie, weil ich keine Erwartungen mehr hatte.
Irgendwann kennt man die gleichen Ausreden, Vorwürfe und Zickerein und geht mit einer Gleichgültigkeit an die Sache. Ob es nun der Opa ist, der zum dritten mal gestorben ist, die Oma, die das vierte mal im Jahr Geburtstag hat oder oder oder...
Man sagt, wer nicht erwartet, kann nicht enttäuscht werden. Dafür aber umso mehr überrascht, wenn alles glatt läuft. Doch wer Erwartungen ablegt läuft Gefahr in Pessimismus zu rutschen. Pessimisten sind nicht gern gesehen und dann verkackt man es von selbst und braucht wirklich keine Erwartungen mehr haben, da das Unglück zum Selbstläufer wird. Die Allgemeine Stimmung und somit das Wohlbefinden sinkt mit proportionaler Zuordnung zum Pessimismus. Keine schöne Sache, alles schon da gewesen.
Was ich eigentlich Sagen will ist, dass wir uns nicht all zu sehr aufregen sollten über die Dinge, die nicht so geschehen wie wir es uns vorstellen, denn dann liegt es nicht daran, dass es kacke war sondern, dass wir einfach zu hohe Erwartungen an den Moment hatten und wir uns somit selbst enttäuschen.

Samstag, 21. Juli 2012

Nachtwache

Die Nächte scheinen länger, die Schlafphasen kürzer und die Tage anstrengender zu werden. Bereits um 11 Uhr Abends bin ich müde aber kann dennoch nicht schlafen. Der Grund ist nicht bekannt aber ich fühle mich einfach erschöpft. In jeder Minute in der ich hier liege und mich von links nach rechts werfe wird das dröhnen in meinem Kopf stärker. Es fühlt sich an als würde die Oberfläche meines Hirns in Brand stehen. Ein seltsamer und unangenehmer Schmerz.
Kennt ihr solche Nächte? Das Kissen liegt falsch, die Decke hat den falschen Bezug, das Bettlaken kratzt oder alles fängt an zu jucken? Auf einmal ist alles nervig und schlaf scheint nicht mal in Sicht zu sein...

Sonntag, 15. Juli 2012

Angst Tagebuch #026

Ein anstrengendes und aktives Wochenende liegt hinter mir. Am Freitag war mein bester Freund zu Besuch und wir mussten in die Stadt um sein Tattoo nachstechen zu lassen. Ich hatte riesige Angst davor. Denn ich hatte kein Geld in der Tasche, habe keinen Führerschein und mein Busticket hatte ich auch nicht. Bedeutet:
Ich war in der Zeit, in der Markus gestochen wurde, in dem Laden "gefangen". Sollte Panik auftreten wäre ich am Ort gebunden und das hat mich sehr nervös gemacht. Aber Gott (-.-) sei dank hatte ich noch weibliche Unterstützung dabei und das gab mir einiges an Sicherheit.
Die Nervosität war mal wieder total Fehl am Platz und die Zeit ging schnell um und es war nur halb so schlimm wie ich es mir dann vorgestellt hatte.
Danach sind wir noch einkaufen gewesen und auch das lief sehr gut. Die Anstrengung der letzten Wochen scheint sich bemerkbar zu machen.
Zum Abschluss des Tages gab es dann selbstgemachte Pizza. War der HAMMER!
Der Tag ging um und der Samstag stand an. Markus fuhr relativ früh nach Hause, was mir sogar ganz gut passte, da ich noch in Ahden auf einem Geburtstag eingeladen war.
Und hier wurde es dann richtig schwer...
Ich wusste von Anfang an, dass ich es nicht lange auf dem Geburtstag machen werde, weil es zu anstrengend für mich wäre. Auf der Fahrt dorthin begann die Nervosität zu steigen. Außer Nathalie kannte ich niemanden, was mir die Sache nochmal erschwert hat.
Ich versuchte meine Angst mit lockeren Sprüchen und guter Laune zu überspielen, damit niemand merkt, dass ich nicht wie die anderen bin.
Nach gut 1 1/2 Stunden wurde ich auch schon wieder abgeholt, was mir ehrlich gesagt auch gut passte, da die Angst gewaltig Anstieg. Ich verabschiedete mich mit dem Vorwand, dass ich noch auf meine Neffen aufpassen müsse, da es mir unangenehm gewesen wäre zu sagen, dass ich nervlich nicht länger in der Lage wäre es auszuhalten. Keine 5 Minuten im Auto und die Panik broch aus. Mein Oberkörper fühlte sich taub an und kribbelte, mein Hals war trocken und ich konnte kaum schlucken. Ich fühlte mich desorientiert, da ich mich nicht richtig auf einen Punkt fokussieren konnte und die durch hastige Atmung der Schwindel mitkam. Ich schaute mich auf den Straßen um. Links und rechts nur kilometerweit Feld und Wiese.
Es gab keinen Anhaltspunkt, wo ich dingfest machen konnte wo ich mich befand. Keine Schilder, keine Notrufsäulen, Nix! Das hat die ganze Angst noch verstärkt und Gedanken schossen mir in den Kopf wie:
"Wenn dir jetzt was passiert, kannst du keinen Krankenwagen rufen weil du nicht weißt wo du bist. Deine Umgebung mit "Felder" zu beschreiben würde mich auch nicht weit bringen." Die Cousine meiner Schwägerin (bei der ich die Nacht verbringen wollte) war auch im Auto und hat mich leicht beruhigen können. Zum Glück sind wir auch schnell bei ihr gewesen aber mussten noch einkaufen. Ich fühlte mich wie ein körperliches Wrack und es war noch immer alles taub und am kribbeln. Meine Knie schienen die Konsistenz von Wackelpudding zu haben, da meine Beine stark zitterten wenn ich stand. Und trotz all dieser Symptome und der Gedanken habe ich es geschafft in den Netto zu gehen und noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Als wir dann zu ihr in die Wohnung kamen war nur noch Nervosität da. Denn immerhin ist es wieder lange her, dass ich woanders übernachtet habe. Obwohl ich meine Probleme mit dem Essen habe und der Angst mich zu übergeben konnte ich uns was kleines zu essen machen und habe sogar etwas runter bekommen!!!
Die Anspannung blieb jedoch den ganzen Abend und auch am Morgen. Es war alles andere als leicht ABER ich habe die Nacht ohne Panik überstanden!!!