NEIN! Eben nicht! Da dieser dämliche "Keks"-Spruch mittlerweile so dermaßen im Trend liegt, entscheide ich mich für Kuchen.
"Kuchen? Was will der denn jetzt von mir?"
Ganz einfach:
Solltet ihr mal Besuch erwarten und die erwarten wiederum was von euch hier mal meine Super-Mega-Tarte!!!
Tarte au Chocolat
120g Butter
125g Zartbitterschokolade
4 Eier (getrennt)
120g Zucker
100g gemahlene Mandeln
1El Speisestärke
Zubereitung
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Springform (26er) mit Butter einfetten und in den Kühlschrank stellen. Eier trennen.
Die Eiweiße sehr steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Die Butter im Wasserbad schmelzen, aber nicht ganz flüssig werden lassen.
Ständig rühren, damit sie nicht anbrennt.
Die Schokolade getrennt im Wasserbad schmelzen lassen. Anschließend die Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren und die Mandeln dazugeben.
Die weiche Butter und die abgekühlte, flüssige Schokolade zum Teig geben und unterrühren. Eiweiße darüber geben und vorsichtig unterheben.
Die Speisestärke auf den Teig sieben und ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Springform füllen und ca. 20-30 Minuten bei 200° (Ober-/Unterhitze) backen.
Am besten nach 15 Minuten Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen anders ist!
Innen soll der Kuchen noch etwas weich sein (aber es darf nichts am Stäbchen kleben bleiben).
Außen bekommt er eine zarte Kruste. Der Kuchen bleibt dünn.
Fia? DER GEHT SO!!!!! Nicht meckern ;)
Montag, 7. November 2011
Dienstag, 1. November 2011
Angst Tagebuch #016
Auf dem weg zur Party. Trinken. Essen. Oh Gott. Akku fast alle. Ladegerät dabei? Über Nacht wird kritisch. Mir ist schlecht. War das mittagessen schlecht? Sollte ich lieber zurück? Was ist wenn ich krank bin? Dann lieber ins bett. Macht ja Sinn. Melli ist dabei. Reicht das wenn ich breche? Auch noch stau.... Stau überstanden. Schokocroissant gemümmelt und dem bauch gehts besser. War das ein Hungergefühl? Vielleicht. Die Hälfte der strecke scheint geschafft zu sein und ich werde nervöser. Symptomlos aber nervös. Zeit verstreicht und wir kommen an. Kaum unsere Sachen ausgepackt und umgezogen, kommen schon die ersten Gäste.
*kleiner zeitsprung*
Ettliche Zigaretten und 3 Gläser Rum mit Cola beginnen wieder die üblichen Angstsymptome. Denn die Chancen sich wegen Alkohol zu übergeben scheinen relativ hoch zu sein. Demnach ist die erwartungsangst sehr hoch. Doch dank diverser äußerer Einflüsse wurde ich sehr schnell und sehr stark davon abgelenkt. Ein paar Stunden und einem Würgereizerregendem Jägermeister später ist es dann auch schon 5 Uhr und alle machen sich auf dem Weg in's Bett. Doch der lang ersehnte Schlaf hielt nur bis 8 Uhr da ich mit einem zärtlichen "Ich kann nicht schlafen und mir ist langweilig." geweckt wurde. ;)
*kleiner zeitsprung*
Ettliche Zigaretten und 3 Gläser Rum mit Cola beginnen wieder die üblichen Angstsymptome. Denn die Chancen sich wegen Alkohol zu übergeben scheinen relativ hoch zu sein. Demnach ist die erwartungsangst sehr hoch. Doch dank diverser äußerer Einflüsse wurde ich sehr schnell und sehr stark davon abgelenkt. Ein paar Stunden und einem Würgereizerregendem Jägermeister später ist es dann auch schon 5 Uhr und alle machen sich auf dem Weg in's Bett. Doch der lang ersehnte Schlaf hielt nur bis 8 Uhr da ich mit einem zärtlichen "Ich kann nicht schlafen und mir ist langweilig." geweckt wurde. ;)
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Donnerstag, 20. Oktober 2011
Zukunftsperspektive
Wie bereits im vorherigen Post erwähnt, sollte ich mir Gedanken darüber machen, wie meine Zukunft aussieht.
Gemerkt. Überlegt. Gehandelt!
Also habe ich mit Melli eine Angsttabelle erstellt:
Anhand dieser "Angsttabelle" mit Klassifizierung der einzelnen Angststufen habe ich mir einen Jahresplan gesetzt.
Das Ziel dieser Tabelle ist, vor Augen zu halten was ich üben muss und wie sehr ich etwas üben muss.
Am ende nächsten Jahres möchte ich meine eigene Wohnung haben. Natürlich ist dies nur die Idealvorstellung und ich weiß auch, dass es sehr schwer wird und evtl nicht klappen kann. Doch um mich davor zu drücken haben wir auch Regeln festgelegt:
1. Mindestens 1 Übung aus der Kategorie "Mittel" pro Tag.
2. Keine Ausreden und nicht lügen!
3. Nicht apathisch werden.
4. Angst aushalten und die Übung durchziehen!
5. Die ersten 3 Male einer jeden Angstübung ist telefonieren erlaubt, danach nicht mehr!
6. Sollte eine Übung mit der Zeit besser klappen, rutscht sie in der Priorität runter (Schwer wird zu Mittel, Mittel wird zu leicht etc.)
Diese Regeln sind wichtig und können nicht ausgelassen werden, denn meine Angst wird ALLES versuchen um mich davon ab zu halten und diese Situation so bequem wie eben möglich zu machen. Doch das soll es nicht. Es wird hart. Sehr hart!
Ich hoffe, dass ich die genügende Selbstdisziplin habe um das zu schaffen. Und natürlich halte ich das ganze hier fest und euch auf dem Laufenden ;)
MfG
Euer Sephi ^.^
Gemerkt. Überlegt. Gehandelt!
Also habe ich mit Melli eine Angsttabelle erstellt:
Anhand dieser "Angsttabelle" mit Klassifizierung der einzelnen Angststufen habe ich mir einen Jahresplan gesetzt.
Das Ziel dieser Tabelle ist, vor Augen zu halten was ich üben muss und wie sehr ich etwas üben muss.
Am ende nächsten Jahres möchte ich meine eigene Wohnung haben. Natürlich ist dies nur die Idealvorstellung und ich weiß auch, dass es sehr schwer wird und evtl nicht klappen kann. Doch um mich davor zu drücken haben wir auch Regeln festgelegt:
1. Mindestens 1 Übung aus der Kategorie "Mittel" pro Tag.
2. Keine Ausreden und nicht lügen!
3. Nicht apathisch werden.
4. Angst aushalten und die Übung durchziehen!
5. Die ersten 3 Male einer jeden Angstübung ist telefonieren erlaubt, danach nicht mehr!
6. Sollte eine Übung mit der Zeit besser klappen, rutscht sie in der Priorität runter (Schwer wird zu Mittel, Mittel wird zu leicht etc.)
Diese Regeln sind wichtig und können nicht ausgelassen werden, denn meine Angst wird ALLES versuchen um mich davon ab zu halten und diese Situation so bequem wie eben möglich zu machen. Doch das soll es nicht. Es wird hart. Sehr hart!
Ich hoffe, dass ich die genügende Selbstdisziplin habe um das zu schaffen. Und natürlich halte ich das ganze hier fest und euch auf dem Laufenden ;)
MfG
Euer Sephi ^.^
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Show must go on
Heute habe ich mir gedacht:
"Wie soll es jetzt weitergehen?"
Ich habe meinen Abschluss vor ca einem halben Jahr geschafft und das war eigentlich so ziemlich mein Lebensziel. Ich habe nur das gesehen. Mehr nicht.
Und jetzt stellt sich die Frage:
Welche Perspektive habe ich?
Natürlich könnte ich jetzt Abitur machen um das noch alles raus zu zögern. Aber das möchte ich einfach nicht.
Da bleibt ja im Prinzip nur arbeiten gehen. Doch da habe ich riesige Angst vor. Nicht mal so große Angst vor dem selbstständig sein und arbeiten gehen für sein Gold an sich ( ;) ) sondern eher vor der Wahrscheinlichkeit zu versagen.
Ich könnte mir ja sowas wie einen Praktikumsplatz hier in der Nähe suchen. Aber was ist wenn ich versage? Wie soll es weitergehen? Wie sieht mein Leben aus, sollte ich arbeitsunfähig sein?
Da fürchte ich mich vor der Kritik von außerhalb.
"Warum gehst du nicht arbeiten?"
"Du musst Geld verdienen gehen!"
"Ohne Arbeit geht es nicht!"
"Du musst es immer wieder versuchen!"
Aufgeben wird ja nicht als Option anerkannt. Verständlich. Ich würde auch nicht zulassen, dass sich ein Familienmitglied oder Freund einfach damit abfindet. Doch natürlich misst man mit zweierlei Maß.
Bei einem selbst ist es IMMER was anderes.
Hätte ich die Option, dass ich das mit wem anders auszutesten um mich daran zu gewöhnen, wäre es was anderes......
Desolate....
"Wie soll es jetzt weitergehen?"
Ich habe meinen Abschluss vor ca einem halben Jahr geschafft und das war eigentlich so ziemlich mein Lebensziel. Ich habe nur das gesehen. Mehr nicht.
Und jetzt stellt sich die Frage:
Welche Perspektive habe ich?
Natürlich könnte ich jetzt Abitur machen um das noch alles raus zu zögern. Aber das möchte ich einfach nicht.
Da bleibt ja im Prinzip nur arbeiten gehen. Doch da habe ich riesige Angst vor. Nicht mal so große Angst vor dem selbstständig sein und arbeiten gehen für sein Gold an sich ( ;) ) sondern eher vor der Wahrscheinlichkeit zu versagen.
Ich könnte mir ja sowas wie einen Praktikumsplatz hier in der Nähe suchen. Aber was ist wenn ich versage? Wie soll es weitergehen? Wie sieht mein Leben aus, sollte ich arbeitsunfähig sein?
Da fürchte ich mich vor der Kritik von außerhalb.
"Warum gehst du nicht arbeiten?"
"Du musst Geld verdienen gehen!"
"Ohne Arbeit geht es nicht!"
"Du musst es immer wieder versuchen!"
Aufgeben wird ja nicht als Option anerkannt. Verständlich. Ich würde auch nicht zulassen, dass sich ein Familienmitglied oder Freund einfach damit abfindet. Doch natürlich misst man mit zweierlei Maß.
Bei einem selbst ist es IMMER was anderes.
Hätte ich die Option, dass ich das mit wem anders auszutesten um mich daran zu gewöhnen, wäre es was anderes......
Desolate....
Dienstag, 18. Oktober 2011
WAS ZUR HÖLLE!?
Ich bin enttäuscht von unserer heutigen Gesellschaft.
Tagtäglich gehen wir durch die Stadt und sehen Menschen am Straßenrand betteln und um ihr Leben kämpfen. Doch wir helfen nicht und verurteilen diese Menschen. Die einen Zurecht und die anderen hatten nur Pech.
Doch meist sehen wir Erwachsene auf der Straße und denken uns:
"Wenn der wirklich daraus will, findet er einen anderen Weg außer zu betteln!"
Das ist teilweise sogar noch akzeptables Denken (Meiner Meinung nach jedenfalls).
Wir sind auf uns selbst fixiert und denken uns "Wir haben schließelich auch selber Probleme um die wir uns kümmern müssen.."
Auch noch legitim. Doch was in China passiert ist, ist unentschuldbar!
Für jeden von euch, die nicht wissen was gemeint ist:
http://www.welt.de/videos/panorama/article13666674/Kleines-Maedchen-wird-ueberfahren-und-niemand-hilft.html#autoplay
NEHMT EUCH DIESE 2 MINUTEN!!!
Das die Menschheit nicht perfekt ist, ist uns allen mehr als nur bewusst.
Aber WIE ZUR HÖLLE KANN MAN SO KALT UND GRAUSAM SEIN? Das arme Mädchen braucht Hilfe und da wird weggeschaut!!!
Wie können die noch ruhig schlafen?
Ich bin sprachlos....
Ich habe diese Mitteilung heute bei Taff gesehen und dachte, dass ich unbedingt was schreiben muss. Nicht um damit evtl meine Leserzahl zu erhöhen oder um meine Sensationsgier auszuleben sondern um eben NICHT weg zu schauen und mich zu äußern.
Stellt euch vor es wäre EURE Tochter gewesen oder die Tochter eines Bekannten!
Ist es dann ein wenig Interessanter? Denn vielleicht denkt sich der ein oder andere "Ach das war in China. Was habe ich damit zu tun?"
JEDER ist betroffen. Denn jeder kann handeln und eingreifen. Seid aktiv und schaut nicht weg!
Dies ist ein Aufruf an die Menschlichkeit in euch allen...
Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen des Mädchens
Tagtäglich gehen wir durch die Stadt und sehen Menschen am Straßenrand betteln und um ihr Leben kämpfen. Doch wir helfen nicht und verurteilen diese Menschen. Die einen Zurecht und die anderen hatten nur Pech.
Doch meist sehen wir Erwachsene auf der Straße und denken uns:
"Wenn der wirklich daraus will, findet er einen anderen Weg außer zu betteln!"
Das ist teilweise sogar noch akzeptables Denken (Meiner Meinung nach jedenfalls).
Wir sind auf uns selbst fixiert und denken uns "Wir haben schließelich auch selber Probleme um die wir uns kümmern müssen.."
Auch noch legitim. Doch was in China passiert ist, ist unentschuldbar!
Für jeden von euch, die nicht wissen was gemeint ist:
http://www.welt.de/videos/panorama/article13666674/Kleines-Maedchen-wird-ueberfahren-und-niemand-hilft.html#autoplay
NEHMT EUCH DIESE 2 MINUTEN!!!
Das die Menschheit nicht perfekt ist, ist uns allen mehr als nur bewusst.
Aber WIE ZUR HÖLLE KANN MAN SO KALT UND GRAUSAM SEIN? Das arme Mädchen braucht Hilfe und da wird weggeschaut!!!
Wie können die noch ruhig schlafen?
Ich bin sprachlos....
Ich habe diese Mitteilung heute bei Taff gesehen und dachte, dass ich unbedingt was schreiben muss. Nicht um damit evtl meine Leserzahl zu erhöhen oder um meine Sensationsgier auszuleben sondern um eben NICHT weg zu schauen und mich zu äußern.
Stellt euch vor es wäre EURE Tochter gewesen oder die Tochter eines Bekannten!
Ist es dann ein wenig Interessanter? Denn vielleicht denkt sich der ein oder andere "Ach das war in China. Was habe ich damit zu tun?"
JEDER ist betroffen. Denn jeder kann handeln und eingreifen. Seid aktiv und schaut nicht weg!
Dies ist ein Aufruf an die Menschlichkeit in euch allen...
Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen des Mädchens
Samstag, 15. Oktober 2011
Angst Tagebuch #015
Heute war ich bei der Bella zu Besuch und ich muss sagen es fiel mir mehr als nur schwer...
Kleine Vorgeschichte:
Das letzte mal als ich bei Bella war, habe ich mich etwas überfuttert und erlitt einer ziemlich miesen Panikattacke, die ich leider nicht durchstehen konnte und dann den Besuch abbrechen musste.
Da ich mich dann auch einige Monate etwas verkrümelt habe und es gemieden habe sie zu besuchen, wuchs die Angst davor wieder dort hin zu gehen immer mehr..
Dass wir uns treffen war schon einige Tage davor abgemacht. Demnach war die Anspannung in den letzten Tagen auch sehr Groß.
Auf der Fahrt zu ihr bemerkte ich die ersten Symptome. Stechen in der Brust, zitternde Knie, Übelkeit und das Angstbewusstsein.
Ich wusste, dass mir eigentlich nichts passieren kann aber das Sicherheitsverhalten war sehr stark ausgeprägt. Im Handy war bereits die Festnetznummer von zu Hause ausgewählt, sodass ich nur noch die Tastensperre lösen und drauf klicken musste um an zu rufen.
Als das Auto dann vor Bella's Tür anhielt, war ich richtig Nervös und Gedanken schossen durch den Kopf
"Was ist wenn ich wirklich eine Panikattacke erleide?"
"Wird das noch besser?"
"Bin ich sicher?"
"Was soll schon großartig passieren?"
Und mit der letzten Einstellung habe ich mich dann auch entschlossen zu klingeln. Die Tür ging auf und 2 blutrünstige Mörderhunde stürmten auf mich zu. Sie warfen mich zu Boden und bissen in Arm und Bein. Spaß beiseite ^^
Die Tür ging auf und die beiden Wuffis bellten, wedelten mit dem Schwanz und schlabberten was das Zeug hielt. ;) Dahinter stand Bella mit einem sichtlich erfreuten Ausdruck, dass ich es wirklich geschafft habe meinen faulen und ängstlichen Hintern zu ihr zu schleifen.
Kaum angekommen gingen wir hoch in ihr "Wohnzimmer". Eher ein kleiner Raum mit Fernseher, PC und Sofa.
Die Angst sank rasend schnell, da ich das Umfeld ja schon bereits kannte und mich dann auch um den Technischen Kram kümmern durfte wie "Warum geht das Headset nicht? Warum geht die Cam nicht?".
Natürlich konnte ich als Nerd nicht nein sagen und musste dem Problem auf den Grund gehen. Aber ich will euch nicht mit Einzelheiten nerven. (Cam-Treiber installiert und Headset einfach ausprobiert ;D)
Nach einigen Gesprächen über ihr Wohlbefinden und dem meinen gingen wir gemeinsam runter ins richtige Wohnzimmer und verbrachten eine Weile mit irhem Bruder, den Hunden und einem schönen Guinness :)
Alles in allem war es das auch schon.
Ergo:
Viel Angst gehabt. Viel getraut. Viel geschafft!
Kleine Vorgeschichte:
Das letzte mal als ich bei Bella war, habe ich mich etwas überfuttert und erlitt einer ziemlich miesen Panikattacke, die ich leider nicht durchstehen konnte und dann den Besuch abbrechen musste.
Da ich mich dann auch einige Monate etwas verkrümelt habe und es gemieden habe sie zu besuchen, wuchs die Angst davor wieder dort hin zu gehen immer mehr..
Dass wir uns treffen war schon einige Tage davor abgemacht. Demnach war die Anspannung in den letzten Tagen auch sehr Groß.
Auf der Fahrt zu ihr bemerkte ich die ersten Symptome. Stechen in der Brust, zitternde Knie, Übelkeit und das Angstbewusstsein.
Ich wusste, dass mir eigentlich nichts passieren kann aber das Sicherheitsverhalten war sehr stark ausgeprägt. Im Handy war bereits die Festnetznummer von zu Hause ausgewählt, sodass ich nur noch die Tastensperre lösen und drauf klicken musste um an zu rufen.
Als das Auto dann vor Bella's Tür anhielt, war ich richtig Nervös und Gedanken schossen durch den Kopf
"Was ist wenn ich wirklich eine Panikattacke erleide?"
"Wird das noch besser?"
"Bin ich sicher?"
"Was soll schon großartig passieren?"
Und mit der letzten Einstellung habe ich mich dann auch entschlossen zu klingeln. Die Tür ging auf und 2 blutrünstige Mörderhunde stürmten auf mich zu. Sie warfen mich zu Boden und bissen in Arm und Bein. Spaß beiseite ^^
Die Tür ging auf und die beiden Wuffis bellten, wedelten mit dem Schwanz und schlabberten was das Zeug hielt. ;) Dahinter stand Bella mit einem sichtlich erfreuten Ausdruck, dass ich es wirklich geschafft habe meinen faulen und ängstlichen Hintern zu ihr zu schleifen.
Kaum angekommen gingen wir hoch in ihr "Wohnzimmer". Eher ein kleiner Raum mit Fernseher, PC und Sofa.
Die Angst sank rasend schnell, da ich das Umfeld ja schon bereits kannte und mich dann auch um den Technischen Kram kümmern durfte wie "Warum geht das Headset nicht? Warum geht die Cam nicht?".
Natürlich konnte ich als Nerd nicht nein sagen und musste dem Problem auf den Grund gehen. Aber ich will euch nicht mit Einzelheiten nerven. (Cam-Treiber installiert und Headset einfach ausprobiert ;D)
Nach einigen Gesprächen über ihr Wohlbefinden und dem meinen gingen wir gemeinsam runter ins richtige Wohnzimmer und verbrachten eine Weile mit irhem Bruder, den Hunden und einem schönen Guinness :)
Alles in allem war es das auch schon.
Ergo:
Viel Angst gehabt. Viel getraut. Viel geschafft!
Montag, 10. Oktober 2011
TOP SECRET!!!
Halli Hallo!!!
Ich habe so einige sehr seltsame Gedanken im Kopf und wollte sie aus irgendeinem Grund mit euch teilen...
Die Inspiration habe ich durch http://sagsnicht.de/..
1.
Manchmal denke ich, dass es wirklich einen Gott gibt und mir meine Krankheit als Prüfung auferlegt wurde.
2.
Ich mache manchmal gedanklich Handelsvorschläge mit dem Teufel, damit ich wieder gesund werde... aber irgendwie meldet er sich nicht...
3.
Ich wünsche mir heimlich, dass ich einen Unfall habe und ins Krankenhaus gebracht werde nur um zu wissen wer sich um mich sorgt und wer mich besuchen würde, wenn es kritisch um mich steht.
4.
Sehr ähnlich wie Nummer 3:
Ich wünsche mir, dass ich meine eigene Beerdigung sehen könnte um zu sehen wer alles kommt...
5.
Ab und zu stehe ich draußen beim Rauchen und frage mich, wie mein Leben weiter gehen soll und ob ich es jemals schaffe...
6.
Ich bin einem meiner besten Freunde sehr dankbar für seine Loyalität und seine Unterstützung aber traue es mich nicht es ihm zu sagen....
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