Freitag, 23. August 2013

28 days later

Nach nun einigen Wochen Papierkram und Amtgängen ist mir vor kurzem die monatliche Stütz bewilligt worden.
Das kommt sehr gelegen zum Umzug nächsten Monat. Tapete, Farbe, Bodenbelag und alles was dazu gehört muss erneuert oder ausgebessert werden.
Ein Kostenfaktor, den ich mir nie so hoch vorgestellt habe.
Dazu kommt, dass ich den Garten,oder eher das Brennnesselfeld, komplett auf Vordermann bringen muss.
Das bedeutet es müssen Gartengeräte her und im schlimmsten muss Fall sogar der ganze Garten umgegraben und neu gesät werden. Einen Zaun muss ich ebenfalls ziehen und die Eisengittertreppe muss auch ausgebessert werden, damit Janka (mein Hund) auch drauf laufen kann.
Klingt nach viel Arbeit? Ist es auch!
Das wäre aber gar nicht mal so ein großes Problem, wenn ich nicht vom 14.-24.September nach Dänemark in den Urlaub fahren würde.
Es fallen von 5 Wochen Zeitfenster also fast 1 1/2 weg.
Aber Survival-Mike kriegt auch das Problem in den Griff! Schließlich habe ich ja noch genug Zeit um alles zu organisieren. Kartons sind schon soweit gepackt, dass nur noch das Notwendigste in der Wohnung steht und innerhalb einer Stunde gepackt sein kann.
Ich bin gespannt ob wirklich alles so gut abläuft wie ich es hoffe.
In 4 Wochen bin ich mitten im Stress, habe einige Diskussionen über hässliche Tapeten und Farben hinter mir und freue mich, wenn der Stress nachlässt.

Mittwoch, 7. August 2013

Angst Tagebuch#031

Ich wache auf und bin verwirrt.
Es war wieder nur ein Traum. Meine Träume sind manchmal sehr real. Zumindest dann, wenn ich von einem normalen Leben träume. Meist bin ich zwar noch voll von meinen gewohnten Ängsten aber ich habe irgendwo ein kleinen Job und treffe alte Freunde mot denen ich wegfahren kann oder zur Schule gehe.
Doch in dem Moment in dem ich aufwache zerbricht alles wieder. Genau dann schießt meine Anspannung von 0 auf 60 weil ich dann direkt im Nachhinein daran denke, was mir in den Momenten hätte passieren können.
Ich wache jeden Morgen so auf und habe direkt Angst. Angst vorm Leben und allem was es beinhaltet und ich bin froh, dass ich dann meist eine Stunde Ruhe für mich habe und alles auf mich wirken lassen kann.
Die letzten Tage sind wieder etwas schwerer da ich wieder seit längerem stärkere Panikattacken bekomme. Meist durch überfüllten Magen (zu viel trinken durch die Hitze) oder durch einen verschleimten Hals...
Ich habe wieder verstärkt die Angst zu ersticken. Hoffentlich lässt es bald wieder nach.
Zum Hals habe ich eine Theorie. Ich trinke am Tag eine kleine Flasche Pepsi, da ich meine Medikamente (Tropfen) mit Flüssigkeit einnehmen muss und ich tippe darauf, dass der Zucker das Gefühl im Hals verursacht.
Da das Medikament aber zum Großteil auch aus Alkohol besteht ist es abartig das mit Wasser einzunehmen...
Werde wohl auf lange Sicht ein neues Getränk suchen müssen,  womit ich das Antidepressivum einnehmen kann.

Dienstag, 30. Juli 2013

Hört hört

Nachdem der jetzige Vermieter mich dazu bringen wollte meinen Hund wegzugeben hatte ich ganz stark das Vertrauen in die Menschen verloren.
Warum fordert man sowas?
Diese und ähnliche Fragen schossen mir seit dem durch den Kopf.
Wir haben uns sehr intensiv auf Wohnungssuche begeben und sogar tatsächlich eine gefunden!!!
Ich war überrascht aber es gibt scheinbar doch noch Vermieter da draußen denen nicht nur das eigene Wohl am Herzen liegt sondern auch das der anderen.
Wir werden aus der Stadt raus ziehen und in eine nette 4ZKB Wohnung in einen kleinen Ort ziehen in der mein Hund sogar sehr erwünscht ist.
Sollte alles nach genauer Planung verlaufen ziehen wir am 1.10 dort ein. Ich bin gespannt ob das alles so reibungslos funktioniert wie erhofft.
Als die Zusage kam, merkte ich direkt wie die Anspannung von einem Grundpegel 7 auf eine 4   ist. (Skala 1-10)
Hoffentlich gehts es mir dadurch die Tage wieder etwas besser und mein Umfeld muss nicht mehr so unter meiner miesen Laune leiden.

Samstag, 20. Juli 2013

one man's pain is the next one's pleasure

Man benimmt sich, bemüht sich nichts falsch zu machen und will sein Kharma rein halten und alles was man erhält sind Arschtritte und Nackenschläge.
Wenn man eins so früh wie möglich lernen muss, dann ist es das, dass man es nie allen recht machen kann.
Ich versuche mir seit Monaten den Arsch aufzureißen um ein anständiges Leben auf die Reihe zu bekommen und Undank ist der Welten Lohn. Ich darf mein ganzes "Territorium" was ich mir erkämpft habe und was einfach ideal für mich, meine Freundin, meinen Freund aus Kindertagen und Janka ist aufgeben eben WEIL ICH EINEN HUND HABE!?
Das Leben ist in der Hinsicht unfair. Ich werde dafür bestraft, dass ich mich um das Tier kümmer, regelmäßig mit ihr draußen bin und in ihr einen Lebenspartner gefunden habe...
Warum sind Menschen so und verbieten so ein Zusammenleben???

Sonntag, 14. Juli 2013

Trying not to be worthless

Ich versuche trotz meiner Krankheit und meinen Einschränkungen ein nicht ganz so verbittertes Leben zu führen.
Viele fragen sich oder andere nach dem Sinn des Lebens. Ich denke diesen Sinn bestimmt man sich selbst.
Ich möchte meinem Leben dem Sinn verleihen, anderen zu helfen, zur Seite zu stehen und nicht vergessen zu werden.
Das ist mein Lebensweg.
Schließlich steckt in mir trotz aller Probleme einiges an Potential, was sonst nur vergeudetes Talent wäre.
Ich möchte viel weitergeben können. Zumindest das, wozu ich fähig bin es weiter zu geben.

Montag, 8. Juli 2013

Ruhig Blut

Jeder kennt den Satz "Der ist kein guter Umgang für dich!" oder "Der hat einen schlechten Einfluss auf dich!"
Doch was genau ist ein schlechter Umgang oder wie sehr beeinflussen uns die Menschen, mit denen wir zu tun haben?
Am stärksten ist meiner Meinung nach der Einfluss von Frauen auf Männer. Besonders, wenn diese sich in einer Beziehung befinden.
Nehmen wir zum Beispiel einen Freund von mir.
Solange er Single ist, kann man oft und viel mit ihm unternehmen und Spaß haben. Doch sobald er eine Freundin hat, wirkt er wie ausgewechselt und macht sich mehr als rar.
Doch ist es ein schlechter Einfluss? Ich bin mir nicht sicher.
Wenn ich es mir so richtig überlege nicht.
Wer würde nicht viel mit seiner Freundin unternehmen und dabei noch ein gutes Paar abgeben wollen?
Doch es gibt auch noch eine sehr schlimmere Version dieses "Beziehungsphänomens"...
Zum Beispiel, wenn einem der Partner verbietet gewisse Personen zu treffen oder diese schlecht redet obwohl man sich eigentlich gut versteht.
Am schlimmsten ist es jedoch es von außen betrachten zu müssen und nichts dagegen tun zu können...
Man gewöhnt sich daran als Arsch oder Idiot dargestellt zu werden und schweigt um andere nicht in Probleme zu verwickeln.
In letzter Zeit kommt sehr viel zusammen und ich schlucke das, was ich eigentlich raus schreien möchte aber für das Wohl der Allgemeinheit bin ich ruhig und fresse alles in mich hinein.
Ich bin gespannt was mich die kommende Woche erwartet.
Ich hoffe ich kann ein paar Probleme lösen oder mich damit abfinden, dass ich bei dem ein oder anderen nicht mehr erwünscht bin.
Es belastet mich sehr, dass man mir gerade so viel nachredet oder so tut als wäre ich ein Parasit der Gesellschaft.
Das Fass steht einfach kurz davor über zu laufen und ich weiß nicht ob ich in der Lage bin, diesen Gefühlsstand weiterhin zu kontrollieren.
Selbstkontrolle ist alles was mich gerade über Wasser hält und vor allem ruhig stellt.
Es fühlt sich so an als ob ich mich selbst in einen Käfig sperre um keinen Schaden anrichten zu können.
Das Käfigschloss scheint aber nicht ganz fest verschlossen zu sein...

Dienstag, 25. Juni 2013

Probleme über Probleme

Die meisten "sozialen" Probleme treten meist dann auf, wenn sich irgendwer nicht traut die eigene Meinung zu äußern und sich dann dieses Unwohlsein(?) über Tage oder sogar Wochen aufstaut und sich immer und immer mehr ansammelt, bis eine Kleinigkeit dieses Fass zum Überlaufen bringt.
Doch was bringt unsere Gesellschaft dazu, sich nicht zu trauen die eigene Meinung zu äußern?
Ich denke, dass es dadurch kommt, dass viele "Freunde" wegen Kleinkram dann so eingeschnappt sind und sich dann so verhalten als hätte man deren ganzen Familienbaum ausgelöscht.
In den letzten 2 Wochen scheint es ein vermehrtes Phänomen zu sein, dass mein Umfeld wegen Bullshit vollkommen ausrastet und nicht die nötigen Eier hat einfach mal von vornherein die eigene Meinung zu vertreten.
Der Leidtragende bin demnach zur Zeit ich.
Probleme in der Familie und Probleme mit Freunden führen zu chronischer mieser Laune und dies führt zu unnötigen Diskussionen und kleinen Streitereien mit meiner Freundin.
Während ich versuche eine Lösung für die scheiß Situation zu finden, wächst das Bedürfnis nach Isolation.
Morgens aufstehen, Musik auf die Ohren und die Welt um mich herum untergehen lassen wäre gerade mehr als nur ein Wunsch...
Vielleicht muss ich einfach einiges hinter mir lassen um diese Störfaktoren komplett zu verhindern.
Ich fange an zu zweifeln ob mein Umfeld überhaupt irgendwann ehrlich zu mir ist, wenn man mir ständig in's Gesicht sagt, dass alles ok ist und sobald ich mich umdrehe wird das Gegenteil behauptet. Es beschäftigt mich gerade sehr und lässt mich unruhig schlafen.
Doch wenn man es klären will, wird einem das Gefühl vermittelt, dass die andere Partei scheinbar kein Interesse daran hat...
Mal schauen was die nächsten Tage so ergeben.