Aufgrund einiger Bitten und Anfragen, wollte ich mal hier einen kleinen Post erstellen, indem es auch mal um EUCH geht.
In diesen Kommentaren soll es euch erlaubt sein, eure kleine Geschichte und ein wenig Hintergrundwissen da zu lassen. Was habt ihr so erlebt? Habt ihr schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie habt ihr zu dieser Seite gefunden und warum seid ihr so daran interessiert?
Ich bitte euch, euren kleinen Schreibwahn nachzugeben und mir hier mal alles zu zu kleistern ;)
Mfg
Euer Sephi
Montag, 18. Juli 2011
Sonntag, 17. Juli 2011
Dinge, die..
Durch den einzigartigen Dr. Cox inspiriert, möchte ich nun jeden Samstag eine kleine Auflistung erstellen mit irgendwelchen Dingen, die in einem Bezug zu etwas stehen.
Fangen wir heute an mit:
Dinge, die mich genauso wenig interessieren wie deine Tätigkeiten bei Facebook:
-Promi-Hochzeiten
-Philosophie
-Eiweißbetonte Diäten
-Die Armish
-Angela Merkel
-Die Paris Hilton Videos und alles, was damit zusammen hängt
-Wie gefährlich angeblich das Internet ist
und zu guter Letzt:
-Das ganze verschimmelte Amerika.
Fangen wir heute an mit:
Dinge, die mich genauso wenig interessieren wie deine Tätigkeiten bei Facebook:
-Promi-Hochzeiten
-Philosophie
-Eiweißbetonte Diäten
-Die Armish
-Angela Merkel
-Die Paris Hilton Videos und alles, was damit zusammen hängt
-Wie gefährlich angeblich das Internet ist
und zu guter Letzt:
-Das ganze verschimmelte Amerika.
Samstag, 16. Juli 2011
Anno 1600.. Oder doch nich?
Ich werde oft gefragt: "Was hast du eigentlich in Zukunft geplant?"
Meistens erzähle ich dann irgendwas um den Gegenüber zufrieden zu stellen. Aber ehrlich gesagt weiß ich garnicht wie meine Zukunft aussieht.
Ich habe Angst davor, denn ehrlich gesagt sehe ich nur Pessimismus und Angst wenn ich daran denke. Ich weiß nicht genau was ich mache. Oder eher gesagt: Ich traue mir nicht zu irgendwo zu arbeiten, da ich nicht weiß ob ich es wirklich aushalten könnte. Und bitte erspart euch an dieser Stelle die Kommentare mit selbigen oder ähnlichem Inhalt:
-Aber du kannst auch nicht nichts machen.
-Irgendwovon musst du leben.
Bla bla bla. Schon zu oft gehört. Hiermit starte ich mal ein kleinen Selbstversuch. Da ich im Internet mal irgendwo gelesen habe, dass der Mensch um die 200 mal am Tag lügt, möchte ich es jetzt 1 Woche ohne Lügen probieren und werde das unter "Versuchsreihe" hier in's Leben rufen.
Also stellt mir am besten keine Fragen, worauf ihr nur eine einzige Anwort akzeptiert. und wo ich schonmal dabei bin, ehrlich zu sein:
Ich möchte, dass sich ALLE an die Regeln des Blogs halten!! Es gibt nur 3.
Also haltet euch daran bitte. Alle Fragen und Anmerkungen zu meiner Krankheit werden jetzt gekonnt im Reallife unterdrückt.
Ihr wisst dann durch den wink mit dem Zaunpfahl, dass ihr es lieber hier Fragen solltet ;)
Und das Argument "Ja aber ich wollte dich das persönlich fragen" ist somit wirkungslos geworden.
Es nervt mich nämlich ständig darüber reden zu müssen und alle Fragen 200 mal zu beantworten. Dafür ist der Blog doch da. Also nutzt ihn auch bitte =)
Meistens erzähle ich dann irgendwas um den Gegenüber zufrieden zu stellen. Aber ehrlich gesagt weiß ich garnicht wie meine Zukunft aussieht.
Ich habe Angst davor, denn ehrlich gesagt sehe ich nur Pessimismus und Angst wenn ich daran denke. Ich weiß nicht genau was ich mache. Oder eher gesagt: Ich traue mir nicht zu irgendwo zu arbeiten, da ich nicht weiß ob ich es wirklich aushalten könnte. Und bitte erspart euch an dieser Stelle die Kommentare mit selbigen oder ähnlichem Inhalt:
-Aber du kannst auch nicht nichts machen.
-Irgendwovon musst du leben.
Bla bla bla. Schon zu oft gehört. Hiermit starte ich mal ein kleinen Selbstversuch. Da ich im Internet mal irgendwo gelesen habe, dass der Mensch um die 200 mal am Tag lügt, möchte ich es jetzt 1 Woche ohne Lügen probieren und werde das unter "Versuchsreihe" hier in's Leben rufen.
Also stellt mir am besten keine Fragen, worauf ihr nur eine einzige Anwort akzeptiert. und wo ich schonmal dabei bin, ehrlich zu sein:
Ich möchte, dass sich ALLE an die Regeln des Blogs halten!! Es gibt nur 3.
Also haltet euch daran bitte. Alle Fragen und Anmerkungen zu meiner Krankheit werden jetzt gekonnt im Reallife unterdrückt.
Ihr wisst dann durch den wink mit dem Zaunpfahl, dass ihr es lieber hier Fragen solltet ;)
Und das Argument "Ja aber ich wollte dich das persönlich fragen" ist somit wirkungslos geworden.
Es nervt mich nämlich ständig darüber reden zu müssen und alle Fragen 200 mal zu beantworten. Dafür ist der Blog doch da. Also nutzt ihn auch bitte =)
Dienstag, 12. Juli 2011
Angst Tagebuch #004
Auch ich habe Durchhänger. Und heute ist so ein Tag. Seit ich aufgestanden bin, habe ich leichte Bauchschmerzen und mir ist übel :/.
Warum ausgerechnet übel? >.< Die Angst jeden Moment brechen zu können ist für mich der pure Horror.
In meinem Kopf gehe ich alle Szenarien durch, die sich abspielen könnten. Natürlich bin ich wieder bei den harten Sachen hängen und steiger mich in die Situation rein, bis ich Panik bekomme.
-Warum ist mir so schlecht?-
Warum mir schlecht ist, weiß ich leider nicht, aber meine Angst verstärkt es...
-Wovor habe ich eigentlich genau Angst?-
Nun ja wie bereits erwähnt, stellen sich in meinem Kopf verschiedene Bilder auf, die alle Möglichkeiten darstellen, was eventuell passieren könnte.
Von "Ok, ich lege mich hin, schlafe und morgens geht's mir besser!" bis hin zu "Beim übergeben verkrampft mein Hals und ich ersticke am Erbrochenem".. Leider sind die optimistischen Gedanken nicht die, die sich in den Vordergrund stellen.
Ich denke unbeabsichtigt nach. Alles was ich denke ist ein Automatismus, der sich in den letzten drei Jahren entwickelt hat.. Ich habe Angst und nichts scheint mir Ablenkung genug zu sein.. Wenn Ablenkung nicht hilft, versuche ich mir Hilfe von den Personen aus meinem Umfeld zu holen..
Da ich gewaltige Angst vor dem morgigen Tag habe und ich nicht diszipliniert genug dazu bin, es alleine auszuhalten, sitze ich bei Sera (Ihr kennt sie aus den Kommentaren) und lasse mich ein wenig bemuttern ;)
Ich hoffe doch sehr, dass ich euch morgen wieder schreiben kann...
Euer Sephi
Warum ausgerechnet übel? >.< Die Angst jeden Moment brechen zu können ist für mich der pure Horror.
In meinem Kopf gehe ich alle Szenarien durch, die sich abspielen könnten. Natürlich bin ich wieder bei den harten Sachen hängen und steiger mich in die Situation rein, bis ich Panik bekomme.
-Warum ist mir so schlecht?-
Warum mir schlecht ist, weiß ich leider nicht, aber meine Angst verstärkt es...
-Wovor habe ich eigentlich genau Angst?-
Nun ja wie bereits erwähnt, stellen sich in meinem Kopf verschiedene Bilder auf, die alle Möglichkeiten darstellen, was eventuell passieren könnte.
Von "Ok, ich lege mich hin, schlafe und morgens geht's mir besser!" bis hin zu "Beim übergeben verkrampft mein Hals und ich ersticke am Erbrochenem".. Leider sind die optimistischen Gedanken nicht die, die sich in den Vordergrund stellen.
Ich denke unbeabsichtigt nach. Alles was ich denke ist ein Automatismus, der sich in den letzten drei Jahren entwickelt hat.. Ich habe Angst und nichts scheint mir Ablenkung genug zu sein.. Wenn Ablenkung nicht hilft, versuche ich mir Hilfe von den Personen aus meinem Umfeld zu holen..
Da ich gewaltige Angst vor dem morgigen Tag habe und ich nicht diszipliniert genug dazu bin, es alleine auszuhalten, sitze ich bei Sera (Ihr kennt sie aus den Kommentaren) und lasse mich ein wenig bemuttern ;)
Ich hoffe doch sehr, dass ich euch morgen wieder schreiben kann...
Euer Sephi
Montag, 11. Juli 2011
Was nun?
ICH HABE MEINEN REALSCHULABSCHLUSS!!!!
Doch ich werde oft gefragt:
"Was machst du jetzt eigentlich nach der Schule?" Die Frage ist ja auch berechtigt.
Ich habe mir vorgenommen mich im nächsten halben Jahr (oder länger) mich vollständig meiner Krankheit zu widmen und sie endlich aus meinem Leben zu vertreiben.
Lang genug war ich Sklave und Gefangener meiner selbst. DAS HAT NUN EIN ENDE!
Ich werde euch natürlich dabei schön auf dem laufenden halten, wie es läuft und was bei mir gut funktioniert. =)
Also geht es bei mir jetzt erst so richtig los mit den Angstübungen ;)
Sobald ich dann einigermaßen stabil bin und es mir zu traue suche ich mich nach nem gescheiten Job um. Aber dazu dann mehr wenn es soweit ist.
Doch ich werde oft gefragt:
"Was machst du jetzt eigentlich nach der Schule?" Die Frage ist ja auch berechtigt.
Ich habe mir vorgenommen mich im nächsten halben Jahr (oder länger) mich vollständig meiner Krankheit zu widmen und sie endlich aus meinem Leben zu vertreiben.
Lang genug war ich Sklave und Gefangener meiner selbst. DAS HAT NUN EIN ENDE!
Ich werde euch natürlich dabei schön auf dem laufenden halten, wie es läuft und was bei mir gut funktioniert. =)
Also geht es bei mir jetzt erst so richtig los mit den Angstübungen ;)
Sobald ich dann einigermaßen stabil bin und es mir zu traue suche ich mich nach nem gescheiten Job um. Aber dazu dann mehr wenn es soweit ist.
Sonntag, 10. Juli 2011
Abstimmungsergebnis
Wer sich heute vielleicht gedacht hat: "Warum schreibt der lustige, sexy Kerl hinter der Tastatur heute nichts?" Ich wollte auf eure Abstimmung warten, die nun eine Woche lief. Es war eindeutig. Ihr wollt also mehr Informationen zu mir. Also dachte ich, dass ich wirklich dann auch direkt was schreiben kann ;).
Also stelle ich mich mal ein wenig vor:
Also stelle ich mich mal ein wenig vor:
Name: Mike R. Smith
Geboren am: 7.1.92 (Derzeitiges Alter: 19 Jahre)
Wohnhaft in: Wuppertal - Barmen
Augenfarbe: Braun
Haarfarbe: Schwarz
Beim schreiben fällt mir auf, dass ihr mich ja eigtl schon ein bisschen kennt.
Ihr habt also mit 7 Stimmen gevotet, dass ihr mehr über mich wissen wollt. Aber was genau ist mehr? Und vor allem wie viel? ^^
Ich bitte euch, eure Ideen undVorstellungen unten in den Kommentaren hinterlassen und werde demnach einen neuen Post aufsetzen, der euch zufrieden stellen wird.
Freitag, 8. Juli 2011
Angst Tagebuch #003
Neuer tag. Neue Herausforderung. Mit diesem Gedanken wache ich auf. Relativ gut gelaunt schmeiße ich meinen stählernden durchtrainierten Körper unter die Dusche. Recht gut gelaunt Nehme ich mir vor in die Stadt zu fahren. Mit dem Bus, und das ALLEINE! Alleine bei dem Gedanken läuft es mir eiskalt den Rücken runter und ich fühle mich paralysiert.
Also mache ich mich auf den Weg und stehe ein paar Meter weiter auch schon an der Bushaltestelle.
Kloß im Hals. Angespannt. Das ist alles, was gerade in meinem Kopf vorgeht.
Die Bushaltestelle -Gott sei es gedankt- ist wie immer sehr leer. Demnach brauche ich mich nicht zu verstellen und niemandem kann es auffallen, dass mir nicht wohl ist. Der Bus kommt an und die Nervosität steigt sehr schnell sehr hoch. Ich steige ein und befürchte den "Super GAU". Indem ich von dem schlimmsten ausgehe, habe ich keine hohen Erwartungshaltungen und bin am Ende nicht enttäuscht, sollte es nicht klappen.
Nach ungefähr 2 Minuten bin ich erstaunlich entspannt und kann die Fahrt schon fast genießen. Wie man daraus ziehen kann: Wer fleißig übt, wird auch belohnt ;)
Ich fühle mich frei. Frei von Ängsten und Grenzen. Mir geht es richtig gut. Ich starre aus dem Fenster ohne einen Punkt zu fixieren. Einfach mal so vor mich hin.
Ich sehe die Stadt, die Autos und die Leute vorbei ziehen und denke, wie andere mit meiner Situation wohl umgehen würden. Dieser Gedanke wird direkt verworfen... Oder eher zerschmettert!
Denn der Bus hält an und eine Gruppe asozialer möchtegern Gangster steigt in den Bus... Ich schäme mich für meine Altersgenossen, wenn ich sowas sehe.. Sie laufen rum, als ob sie sich in die Hose gekackt haben und sehen schon fast geschlechtslos aus. Die Mädchen kleiden sich entweder wie halbe Prostituierte oder wie Kerle und die (eigentlichen) Kerle schminken sich und schmeißen sich Gesichtscreme auf die Haut wobei die Frisur aussieht als würden alle in den gleichen Hundesalon gehen.. Aber ich schweife ab. Ich entschließe mich mir zur Belohnung einen Burger zu kaufen. Voller Glückshormone im Arsch stehe ich vor'm Burger King und schaue in mein Portemonnaie. Zwiebelleder <.<
Also darf ich nochmal zum Geldautomaten rennen. 2 Leute vor mir. Ok. Dann dauert es eben. Aber aus einem mir unerklärlichen Grund steigt die Angst wieder minimal. Vielleicht, weil ich Warteschlangen mit Wartezwang verbinde und mich dann eingeengt fühle. Der Kerl vor mir stinkt wie Homer nach einer durchzechten Nacht bei Moe..
Letztendlich am Geldautomaten stehend fällt mir auf, dass der Alki vor mir auch hätte drankotzen können. Hätte wahrscheinlich keinen Unterschied gemacht...
Mit meinem Burger in der Hand und Kippengeld in der Tasche mache ich mich wieder auf den Weg nach Hause, mit dem Gedanken, diesen Tag nicht verschwendet zu haben.
Also mache ich mich auf den Weg und stehe ein paar Meter weiter auch schon an der Bushaltestelle.
Kloß im Hals. Angespannt. Das ist alles, was gerade in meinem Kopf vorgeht.
Die Bushaltestelle -Gott sei es gedankt- ist wie immer sehr leer. Demnach brauche ich mich nicht zu verstellen und niemandem kann es auffallen, dass mir nicht wohl ist. Der Bus kommt an und die Nervosität steigt sehr schnell sehr hoch. Ich steige ein und befürchte den "Super GAU". Indem ich von dem schlimmsten ausgehe, habe ich keine hohen Erwartungshaltungen und bin am Ende nicht enttäuscht, sollte es nicht klappen.
Nach ungefähr 2 Minuten bin ich erstaunlich entspannt und kann die Fahrt schon fast genießen. Wie man daraus ziehen kann: Wer fleißig übt, wird auch belohnt ;)
Ich fühle mich frei. Frei von Ängsten und Grenzen. Mir geht es richtig gut. Ich starre aus dem Fenster ohne einen Punkt zu fixieren. Einfach mal so vor mich hin.
Ich sehe die Stadt, die Autos und die Leute vorbei ziehen und denke, wie andere mit meiner Situation wohl umgehen würden. Dieser Gedanke wird direkt verworfen... Oder eher zerschmettert!
Denn der Bus hält an und eine Gruppe asozialer möchtegern Gangster steigt in den Bus... Ich schäme mich für meine Altersgenossen, wenn ich sowas sehe.. Sie laufen rum, als ob sie sich in die Hose gekackt haben und sehen schon fast geschlechtslos aus. Die Mädchen kleiden sich entweder wie halbe Prostituierte oder wie Kerle und die (eigentlichen) Kerle schminken sich und schmeißen sich Gesichtscreme auf die Haut wobei die Frisur aussieht als würden alle in den gleichen Hundesalon gehen.. Aber ich schweife ab. Ich entschließe mich mir zur Belohnung einen Burger zu kaufen. Voller Glückshormone im Arsch stehe ich vor'm Burger King und schaue in mein Portemonnaie. Zwiebelleder <.<
Also darf ich nochmal zum Geldautomaten rennen. 2 Leute vor mir. Ok. Dann dauert es eben. Aber aus einem mir unerklärlichen Grund steigt die Angst wieder minimal. Vielleicht, weil ich Warteschlangen mit Wartezwang verbinde und mich dann eingeengt fühle. Der Kerl vor mir stinkt wie Homer nach einer durchzechten Nacht bei Moe..
Letztendlich am Geldautomaten stehend fällt mir auf, dass der Alki vor mir auch hätte drankotzen können. Hätte wahrscheinlich keinen Unterschied gemacht...
Mit meinem Burger in der Hand und Kippengeld in der Tasche mache ich mich wieder auf den Weg nach Hause, mit dem Gedanken, diesen Tag nicht verschwendet zu haben.
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