Donnerstag, 18. August 2011

Angst vor der Angst

DIE SCHNAUZE VOLL VON DEM SCHEIß!!!
Ich kann einfach nicht mehr! Ich habe inzwischen wieder total viel Angst und will den Scheiß endlich los werden, doch fehlt mir Motivation und Kraft...
Ich denke abends immer: "O.K. morgen steigst du in den Bus und fährst einfach mit dem Bus zum Netto und holst da einfach mal irgendwas!" und im Laufe des Tages ist die Angst einfach zu groß um in die Situation zu gehen.
Da ich weiß, dass die Angst in der Situation wieder unerträglich wird, vermeide ich einfach die Situation indem ich einfach nicht gehe... Und dann komme ich mir am Abend vor wie ein unproduktiver Idiot, denn jeder andere in meinem Alter hat nen Job, ne Ausbildung oder irgendwas anderes Sinnvolles...
Ich fühle mich dadurch wertlos und als ein Parasit, da ich nur auf Kosten anderer lebe...
Da ich nicht in die Situation gehe steigt die Angst davor und wegen großer Angst vermeide ich es wieder und so weiter...
Na, wer hat den Teufelskreis erkannt?

Zukunftsplanung:
Führerschein machen, Mini-Job suchen um den Einstieg in's Arbeitsleben zu machen.
Und am Samstag geht's in's Tierheim um mich nach nem Wuffi umzugucken. Denn dann MUSS ich ja mindestens 3 mal am Tag raus. Ich erhoffe mir dadurch, dass es besser wird.

Von nichts kommt nichts und deshalb warte ich auf einen der Tage an dem ich denke "JETZT ist es soweit! Raus mit dir!"
Trübsal blasen (*hihi* er hat blasen gesagt =D) ist ja auch keine Lösung. Mal schauen was die nächsten Tage  so bringen.

Mittwoch, 17. August 2011

Leinwänder und so

Wie ihr alle wisst, bin ich ab und an mal sehr stark mit meinen Amateurbildern beschäftigt ^.^
habe schon wieder n neues Bild in Planung aber dafür brauch ich wieder mal elendig viel Zeit und Farbe....
Na mal schauen ob das was wird. Hier schon mal die Vorlage, nach der ich male:




















und direkt danach ein Bär, der es mir angetan hat xDD

Angst Tagebuch #011

Das Leben ist eine Berg- und Talfahrt. Mal ist es beschissen und manchmal noch beschissener.
Es kommt drauf an, was DU aus der Situation machst.
Mir ist aufgefallen, dass mein Soziales Umfeld sehr viel mit meinen Launen und meiner Gesundheit zu tun hat.
Wenn ich viel mit Freunden und Bekannten zu tun habe, geht es mir eine Zeit lang besser. Doch wenn das dann abschwächt, merke ich auch schnell den Fall der Stimmung.
Kleines möchtegern-Diagramm:
















Und das mit den Kontakten ist so ne Sache... Entweder man hat ihn oder nicht.
Ich selber bin bei den meisten Leuten ziemlich angepisst, weil sie das blaue vom Himmel versprochen haben und es natürlich nicht einhalten konnten.
Aber der Zorn legt sich mit der Zeit. Wie heißt es so schön?
Qualität statt Quantität!!!

Und wenn der Groll mich dann doch wieder mal überrollt gibt es eine ordentliche Portion davon:
http://www.youtube.com/watch?v=adqae7A3MHA  srsly. Wer kann da ernst bleiben? xDD

Samstag, 13. August 2011

Floskeln über Floskeln

Wie geht es dir?
Ich hasse diese Frage... Wenn man es noch so nennen darf.
Geht mal tief in euch und fragt euch ernsthaft selber. Meine ich das manchmal als ernst gemeinte Frage?
Und wenn ja, wie oft und bei wem?

Am Anfang der Therapie habe ich erstaunliche Fortschritte gemacht, was den Bezug zu meinen Gefühlen betrifft. Ich habe gelernt offen und ehrlich damit umzugehen und diverse Gefühle von einander zu unterscheiden.
Doch mittlerweile habe ich davon die Schnauze gestrichen voll.
Jedes mal muss ich sagen was ich denke, wie ich fühle und was das mit mir macht und welche Erkenntnis ich daraus ziehe. Ich kann es nicht mehr hören, aber es gehört ja irgendwie dazu.

Ich meine, wenn ich was zu sagen habe dann sage ich es doch schon oder nicht? Beispiel:
Ich bin mit Person X irgendwo gewesen, wo ich mich sonst nicht so getraut hätte und danach werde ich mit Fragen gelöchert... Sorry, aber das nervt einfach nur!
Gegen 2-3 Fragen ist ja nichts ein zu wänden (ist das richtig abgeleitet von Einwand?).
"Wie war's für dich?" Ist noch total akzeptabel.
Aber Fragen, die weiter in die Tiefe gehen sind lästig und unangenehm.
Auch ein einfaches "Ich bin stolz auf dich." Reicht ja auch schon. Muss man immer alles breit treten und kaputt reden?
Denkt mal drüber nach ;)

Ich werde oft gefragt..

ob ich nicht merke, wenn ich in ein Stimmungstief komme.
An und für sich schon. Doch dann ist's meistens schon zu spät :/
Ich habe mich mal etwas selbst beobachtet und kleine Frühwarnzeichen entdeckt:

- Demotivation
- Innere Leere, die von nichts gefüllt werden kann
- Innere Unruhe (fühlt sich an als ob man jeden Moment ausrastet)
- Einsamkeitsgefühle
- Das Bedürfnis nach Ruhe
- Pessimistische Gedankengänge
- Wertlosigkeit

Das ist so ziemlich das, was ich gemerkt habe. Doch wie kann ich dagegen lenken? Denn einmal darinnen gefangen bringt mir die positive Verstärkung auch nichts mehr, die ich durch diverse Erlebnisse bekommen sollte.
Daraufhin folgt dann meist, dass ich ab und an die Medikamente vergesse und das sich so sehr anhäuft bis ich sie gar nicht mehr nehme und es mir dann richtig mies geht.
In den Kliniken wurde mir oft geraten "Werden sie doch mal aktiv!!". Was ist aktiv und wie viel ist das?
Wenn ich ehrlich bin verkrieche ich mich auch viel zu oft und lange vorm PC aber das ist ja ein running Gag in meiner ganzen Geschichte.
-seufz- was würde ich nur ohne die Technik machen?

Freitag, 12. August 2011

Einfach mal alle...

Dinge die mir ein wenig durch den Kopf gehen:

- Warum will mir jeder sagen, wie ich was zu machen habe oder wie es besser wäre?

- Ich bin soweit wenn ich soweit bin!!! (kleines abgeändertes Zitat von Blizzard. Wer auf Diablo III wartet weiß bescheid)

. Warum hörst du nicht mal auf zu jammern und kneifst mal die Arschbacken zusammen? Es will keiner hören.-.-

- Ich könnte manchmal wirklich einfach explodieren >.< Ich meine so RICHTIG. Aber wer würde es dann wegwischen?

- Ich möchte das Album von "The Blanks" haben (http://www.youtube.com/watch?v=adqae7A3MHA)

- Kann es nicht einfach sein?

- Wo bleibt der Teufel, wenn man bereit ist seine Seele für einen Deal aufzugeben? :/

Dienstag, 9. August 2011

Angst-Tagebuch #010

WUHUU ES IST SCHON EINE ZWEISTELLIGE ZAHL!!!

Heute war ich bei der Sera auf dem Geburtstag. Das kleine Küken wurde schon ganze 19 Jahre alt!! Hachja.. Noch einmal so jung sein -seufz- ;D
Der Tag an sich lief wie immer recht gewöhnlich kompliziert. Es waren die üblichen Probleme und Situationen die mir Angst bereiteten. Essen, Viele Leute die durcheinander reden.
Demnach will ich nich alles wiederholen.
Doch dann gegen Abend (während ich bei ihr WoW auf den Laptop installierte ;P ) fragte ihre Mutter, wo denn Hiro sei (Sera's Kater). Erschrocken stellten wir fest, dass er abgehauen sein muss. Panik und Ungewissheit machte die Runde. Ich zog mich direkt an und stiefelte los um ihn auf dem hof zu suchen.
Leider machte sich die Mieze nicht gerade bemerkbar..
Auf dem Weg zur Nachtschicht drehte Sera's Vater um und kam zu uns und meinte dass er in der Einsturzgefährdeten Ruine nebenan rumstiefelt. Ich musste nicht überlegen und bin sofort hinterher gestürmt.

An dieser Stelle möchte ich mal anmerken, dass es ein kleiner (aber dicker xP) Hauskater ist, der im Freien ziemliche Panik schiebt. (Kennen wir das nicht irgendwo her?)

Die Ruine erinnert ein wenig an eine billige Horro-Film Kulisse, wo eine Sekte Dämonen oder ähnliches beschwört. Demnach bildete sich auch ein gewissen Kopfkino.. Bewaffnet mit einer Taschenlampe kämpfte ich mir den Weg durch das 2 Meter hohe Unkraut.
Vorbei schleichend an den "Betreten Verboten. Lebensgefahr!"- Schildern achtete ich auf jedes noch so kleine Geräusch. und BÄNG da rennt der kleine mit einem Affenzahn an mir vorbei und hängt NOCH tiefer im Gebäude.
Doch um ehrlich zu sein verfügte ich nicht über die Eier die ich haben sollte um da rein zu gehen und den kleinen Hiro zu retten.. Jeder Schatetn im Augenwinkel bildete eine abstrakte Figur, die die Augen auf mich fixierte..
Egal wie sehr ich mich auch bemühte, ich habe es einfach nicht geschafft über meine selbst gebauten Hürden zu klettern. Somit ist von dem kleinen leider nicht die geringste Spur... Ich hoffe er findet den Weg zurück.

Tief im Inneren mache ich mir Vorwürfe, dass ich es nicht geschafft habe den kleinen Stinker zu finden aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass es nicht meine Schuld ist, dass er weg ist...